Beiträge von Loki Kinobe

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    DSD II Ensiferum

    Line Captain Loki Kinobe

    Erster Offizier

    Zeitindex: 100231 n.E.

    Geheimhaltungsstufe: Grün


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    DIE POLYCHRONE.imp - Royale News rund um die Uhr!

    - - - Der große Liveticker zur Trauerfeier zu Ehren Seiner gefallenen Majestät an Bord der THSD Bane - - -

    Das ganze Universum weint mit dem Reich um Seine kaiserliche Majestät Daraay I. - zu ZI 260131 hatte er seine letzte Reise angetreten. Die Bane stand still während der Trauerfeier für den kaiserlichen Monarchen. Ein Abschied wie sein Leben: voller Anmut, Liebe und Gefühl. Auf 26 Seiten blickt POLYCHROME in der neuen Ausgabe zurück auf die prägnantesten und bewegendsten Momente der Gedenkfeier im Messesaal und wirft zugleich einen Blick in die Zukunft der Schiffsführung.


    Anwesende Besatzung der DSD II Ensiferum

    • [KO] High Admiral Acido Hailfire
    • [1O] Line Captain Loki Kinobe
    • [2O | AD | NK] High Lord Commander Natsu Dragneel
    • [LSO] Elder Lady Officer Leila Turon
    • [JSF] Lieutenant Junior Grade Quia Choux
    • [ING] Master Crewman Carrie Morisson
    • [NAV] Senior Crewman Aiv Inarin


    Gastoffiziere

    • [OP] Ensign Crewman Constance Rowl --> Ran, Dominique [Reaper]


    Auftrag

    • Gemeinsames Innehalten und würdevolle Andacht in einem Moment der Stille
    • Reparatur des Hochgeschwindigkeitsantriebs der THSD Bane
    • Rückkehr in die Heimatgalaxis


    System

    • Marleth System, Marleth Sector, unbekannt


    Standort nach Beendigung der Mission

    • Marleth System, Marleth Sector, unbekannt


    Imperiale Kontakte

    • - - -


    Neutrale Kontakte

    • - - -


    Feindkontakte

    • Hoffnungslosigkeit und der Trost des Alkohols



    Wichtige Missionsvorkommnisse

    - - - Aktualisieren - - -



    [alle Zeiteinheiten in schiffstypischem Standard angegeben]

    22:35: Crewman Rowl mischt sich mit hochrotem Kopf zurück in die Menge. Lord Dragneels Blick folgt ihrem Weg mit einer tödlichen Kälte, ganz so als hätte er sie lieber persönlich hingerichtet. Offenbar hat die Operatorin auch mit ihm eine ganz persönliche Vorgeschichte vorzuweisen.


    22:34: In einem öffentlichen Akt, der wohl irgendwo zwischen Gnade und Demütigung anzusiedeln ist, degradiert der Hochadmiral nun die bisherige Ensign Rowl auf den Rang einer Crewman. Sie wird sich also noch einmal ganz von vorn durch die Ränge hocharbeiten müssen. Dieser Schritt überrascht durchaus, so wird sie doch für eine Verfehlung degradiert, die über ein Jahr in der Vergangenheit liegt - Rowl war nämlich als der dienstältesten Offizierin an Bord die undankbare Aufgabe zuteilgeworden, in der Abwesenheit des gesamten Offizierskorps und während eines Zustands der Fahnenflucht gegenüber dem Reich Entscheidungen zur weiteren strategischen Ausrichtung der damaligen DSD II Ensiferum zu treffen, die eigentlich weit oberhalb ihrer Besoldungsstufe lagen. Der Hochadmiral war mit diesen Entscheidungen offenbar überhaupt nicht einverstanden und statuiert nun ein Exempel. Gleichzeitig lässt er durchblicken, dass sich Rowl als Operatorin als zu wertvoll für eine unehrenhafte Entlassung erwiesen hat, weswegen er wohl auch ein ganzes Jahr damit gewartet hat, die so wichtige Führungsposition auf der Brücke mit einem eigens dafür eingearbeiteten Nachfolger neu zu besetzen.


    22:30: Kurios: Hochadmiral Hailfire will eigentlich auch, den Wissenschaftschef, Warrant Officer Kantorek, persönlich auszeichnen, allerdings hat Letzterer sich überhaupt erst nach Beginn der Veranstaltung zur Verrichtung von Überstunden vom Festakt abgemeldet. Überhaupt sollte der Zustand des Ingenieurskorps den Hochadmiral zum Nachdenken bewegen, denn diese Abteilung präsentiert sich an diesem Abend als unterbesetzt und überarbeitet. Den übrigen Anwesenden wird die Notwendigkeit personeller und taktischer Strukturanpassungen sicherlich ebenfalls nicht entgangen sein. Sollte der Oberkommandierende seine Amtsautorität nach dem Tod Seiner Majestät weiter festigen wollen, so wird er auch auf die volle Unterstützung und Einsatzfähigkeit des Maschinenraums angewiesen sein.


    22:24: Niemand applaudiert, aber das ist nicht verwunderlich, immerhin ist dies imperialen Soldatinnen und Soldaten qua Protokoll untersagt. Das andächtige Schweigen, in denen wir eine Stecknadel würden fallen hören, spricht jedoch ähnlich laut wie tosender Beifall. Der Hochadmiral nutzt die Stille, um die Angehörigen der Einsatzgruppe, die die Hierophant geentert haben, allen voran den Ordensgeistlichen und Jagdstaffelführerin Choux, gesondert mit dem Imperialen Verdienstkreuz auszuzeichnen. Anstatt einen Adjutanten damit zu betrauen, legt er selbst Hand an die Höherrangigen unter ihnen an - ein weiteres Zeichen dafür, dass sich der neue Oberkommandierende des Reiches in dieser Galaxie in den Sinn gesetzt hat, zu Beginn seiner Herrschaft besonders kordiale Verhältnisse zu unterhalten.


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    Die OKdSt-Drucksachenbände veröffentlichen in regelmäßigen Abständen die bedeutendsten Reden und Rundschreiben der imperialen Admiralität und Generalität. Lesen Sie hier jedoch exklusiv und vorab die Rede des Hochadmirals Hailfire im Wortlaut!



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    22:02: Hochadmiral Hailfire hat den Saal nicht etwa über den Podiumsaufgang betreten, sondern - wie alle anderen auch - durch die Vordertür, sodass er sich selbst quasi auf Augenhöhe mit seinen Untergebenen präsentiert. Auch der Admiral weist eine Wunde an der Hand auf, ähnlich wie Lord Dragneel. Anscheinend war auch die Brücke der Bane während der Schlacht nicht ganz unversehrt geblieben. Wie die meisten an diesem Abend ist der Hochadmiral ganz in schwarz gekleidet.


    22:00: Es ist soweit! Nach zwei Stunden, in denen die Trauer und Bedrücktheit langsam der vertrauten Geselligkeit und dem gemeinsamen Fastenbrechen gewichen sind, intonieren die zuvor nicht identifizierbaren Mitglieder des kaiserlichen Hofstaats nun den traditionellen Trauermarsch für Angehörige der königlichen und kaiserlichen Familien aus dem Werk des klassischen Komponisten Will Johniams. Wer hätte gedacht, dass Seine Majestät auch seine gesamte Hofkapelle auf dieser intergalaktische Expedition mitbringen würde? Dieser Umstand muss natürlich die Gerüchte wiederbeleben, nach denen der geschiedene Souverän sein eigenes Ende bereits vorher antizipiert hatte und deshalb nicht nur seine rechte Hand in der imperialen Flotte befördert, sondern auch die musikalische Untermalung für dessen erste Inszenierung nach dem Tod seines Lehnsherrn vorbereitet hat. Ein wahrhaft tiefgründiger Augenblick.


    21:10: Die stillschweigende Einheitsfront aus Schiffswissenschaft und Jagdstaffel hat offenbar Mitleid mit der Brückenbesatzung und gibt ihnen einige Reste aus seinen gebunkerten Essensbeständen ab. Der Anlass erinnert immer weniger an eine klassische Trauerfeier und mehr an eine ausschweifende Feier des Lebens im Augenblick. Welch eine kreative und symbolisch bedeutsame Gestaltungsentscheidung vonseiten des Hochadmirals und seiner PR-Beratung! Auch das POLYCHROME-Team hat mittlerweile den angebotenen Häppchen nachgegeben und tut sich an der reichen Auswahl gütlich. Derweil zeichnet sich an anderer Stelle ein eindeutiger Punktsieg ab, denn Lady Turon führt im rituellen Dominanztrinken der Schiffssicherheit bereits haushoch gegen ihren Ordensbruder.


    21:03: Der kaiserliche Hofstaat beehrt uns endlich. Oder zumindest wartet er auf seinen großen Auftritt, denn noch stehen die Höflinge etwas verloren in der Nähe der Eingangstüren und blicken mit starrer Mimik ins Nirgendwo. Auf den ersten Blick können wir mehrere Mitglieder des Reichsrats identifizieren, ebenso eine Reihe von Reichsbaronen, Tan, Angehörigen des COMPNOR-Sonderausschusses und sogar den Reichsmaßschneider! Viele sind aber selbst dem POLYCHROME-Team unbekannt.


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    Lesen Sie jetzt die neuesten Nachrichten aus dem Leben der Crew bei unseren Partnern vom Taungstag-Newsletter!


    Während die Elite der THSD Bane geborgen in den Tiefen ihres Weltraumkolosses erlesenste Häppchen und feinsten Whisky diniert, heißt es für den größten Teil der Mannschaftsgrade schon wieder aufzuräumen - aufzuräumen mit den Trümmern der Schlacht, aber auch mit den Trümmern ihrer Hoffnung auf ihre baldige Heimkehr. Hatte in den letzten Monaten so etwas wie Optimismus geherrscht bei den täglichen Abbauquoten der Bergbaudroiden auf der Oberfläche und im Orbit von Marleth I, so sind diese Fortschritte nun mindestens um Monate zurückgeworfen worden. Das Triumvirat - oder präziser das Duorumvir-unaefeminat - aus Hochadmiral Hailfire, Admiralin Filor und Vizeadmiral Theanga hat die Verladung kritischer Ressourcebestände von den riesigen Lagerhallen des Planeten auf die Bane selbst angeordnet. Zur Stunde herrscht in sämtlichen Hangars reges Treiben, ohne dass irgendjemand sagen könnte, wohin die Reise für die Energieträger am Ende gehen wird. Ohnehin wären die meisten innerhalb der Mannschaft wohl zu müde, um diese Frage überhaupt zu stellen.


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    20:48: Mit dem Eintreffen aller Individuen von Rang und Namen - mit Ausnahme des Hochadmirals selbst - ist wohl auch das Buffet inoffiziell eröffnet worden. Die wissenschaftliche Abteilung und die Jagdstaffel tummeln sich sofort um die Canapés und die warmen Speisen, einige Bottiche werden gar ganz relokalisiert und gebunkert. Die Schiffssicherheit - und Lord Dragneel - trinken lieber auf leeren Magen. Besonders die Ordensgeistlichen scheinen eine Vorliebe für den torfigen Whisky ausgeprägt zu haben. Ob das wirklich auf Genuss basiert oder bloß als Bewältigungsmechanismus die letzten Stunden vergessen machen soll, bleibt den Leserinnen und Lesern selbst überlassen. Die Brückenbesatzung hält sich derweil brav an die Etikette und stellt sich hinten in der Schlange an. Wir hoffen, ihre Kameradinnen und Kameraden lassen ihnen noch etwas übrig!


    20:35: Vizeadmiral Theanga hat wohl das Eintreffen der Offiziere extra abgewartet, um sich nun seinerseits noch vornehmer zu verspäten. Der Kel'Dor mit der perfekt polierten Atemmaske erhält seit der Vernichtung seines persönlichen Flaggschiffs, der Twilight of the Gods, über Yuuzhan'tar Kost und Logis von Hochadmiral Hailfire an Bord der Bane. Nach dem Scheiden seines Souveräns bekleidet er damit den zweithöchsten Rang an Bord. Bedeutet sein Eintreffen also den baldigen Beginn des feierlichen Hauptakts? Hinter Admiral Theanga treten auch weitere Überlebende der Twilight nun in die Messehalle ein - ein schönes Symbol für imperialen Zusammenhalt im Angesicht des schmerzhaften Verlustes!


    20:30: Die Offiziere haben sich wohl noch immer nicht ganz von ihren vorherigen Rollen an Bord der Bane lösen können. Captain Kinobe, in seinem vorherigen Leben selbst Pilot, hat sich in die Nähe der Jagdstaffel gesellt und ist in eine vertrauliche Unterredung mit Lieutenant Choux vertieft. Lord Dragneel, der ja einst den Posten des Sicherheitsoffiziers als Vorwand für seine Arbeit an der Wiederauferstehung des Hochadmirals genutzt hat, lehnt sich parallel zu den Sicherheitskräften an die Hallenwand. Ganz so vertraut wirkt seine Interaktion mit Lady Turon dagegen nicht, die beiden starren beharrlich aneinander vorbei. Könnte das ein Zeichen dafür sein, dass die Lady den Dienstälteren in seiner Vorrangstellung immer stärker herausfordert? Oder brüten sie noch immer darüber nach, dass der Usurpator Mikosh ihnen schon wieder mit einem billigen Zaubertrick aus dem Macht-Würgegriff geflutscht ist? Vielleicht sehen sie sich aber auch in den Meditationssitzungen des Dunklen Ordens so oft, dass sie sich einfach nicht viel Neues zu erzählen haben. Auffallend ist ein kaum verborgener Verband am rechten Unterarm des Lords, der uns zum ersten Mal auffällt. Eine neuerliche Kriegsverletzung, die er an Bord der Hierophant erlitten hat? Unsere Reporterinnen möchten allerdings lieber nicht näher nachfragen.


    20:22: Waren die Offiziere noch vornehm verspätet, so kommen die Mitglieder der wissenschaftlichen Abteilung nun wirklich zu spät. Die wenigsten von ihnen sind überhaupt in anlassgemäßer Kleidung erschienen, einige tragen sogar noch ihre Arbeitskleidung. Ob ihnen die Daten der Trauerfeier ebenfalls verspätet mitgeteilt wurden? Ob die Nachwirkungen der Schlacht von Yuuzhan'tar sie zur Verrichtung von Überstunden zwingen? Wir versuchen das im Laufe des Abends zu klären. Eine der Ingenieurinnen hat auf jeden Fall gerade bemerkt, welche Fettflecken sie auf dem Sektglas hinterlässt, und versucht ihre Finger nun mit einem ebenso fettigen Lappen zu reinigen.


    20:16: Mit einer diplomatischen Viertelstunde Verspätung zeigen sich nun auch die Schiffsoffiziere, Lord Dragneel, seines Zeichens persönlicher Berater des Hochadmirals, und Captain Kinobe in schwarzer Trauerkleidung den Gästen. Der Zeitpunkt des Eintreffens ist wohlkalkuliert, denn er zwingt eine große Zahl der Besatzungsmitglieder dazu, das Eintreffen der Höherrangigen zur Kenntnis zu nehmen, und gibt den Offizieren die Möglichkeit, die Reihen ihrer Untergebenen aktiv abzuschreiten anstatt passiv auf diese warten zu müssen. Während der Captain sofort ein paar behandschuhte Hände schüttelt, verschwindet der Lord anonym in der Menge - wie auch immer er das trotz seiner markanten Statur fertigbringt.


    20:08: Auch die Schiffssicherheit hat mit einem kleinen Kontingent bereits Stellung bezogen. Taktisch clever haben sie sich an den Wänden der Messehalle positioniert. Ob Lady Turon einen Aufruhr erwartet wie bei der Trauerfeier für Reichsgründer Palpatine I? Vielleicht ist es auch nur eine typische Angewohnheit von Individuen, die normalerweise nichts anderes einüben als das Sichern von Räumen.


    20:07: Das POLYCHROME-Team ist soeben im großen Messesaal tief unten im Bauch der THSD Bane eingetroffen. Die ersten geladenen Gäste haben sich bereits Plätze in den hinteren Reihen gesichert. Selbstverständlich ist die operative Abteilung wieder als erste am Ort des Geschehens präsent, immerhin sitzt sie an der Info-Quelle und hat das Event mitorganisiert. Die astrografische Abteilung hat sie dabei gleich mitgebracht, wie es scheint, was niemanden verwundern sollte, immerhin sitzen die gleich neben der operativen Abteilung auf der Brücke und sind wahrscheinlich gleich mitgekommen. Die schwarzen Traueruniformen der Anwesenden sitzen perfekt, offenbar wurde die letzte halbe Stunde noch ordentlich mit Bügeln verbracht. Die Stimmung unter der Brückenbesatzung ist den Umständen entsprechend gedrückt, dennoch wirken die Anwesenden nach alter imperialer Tugend vollkommen gefasst.


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    Schiffsstatus

    Grün



    Scans

    • - - -



    Ut stellae sempiternum sperantum coruscent lumina


    Loki Kinobe


    Line Captain



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    Line Captain Loki Kinobe

    THSD Bane

    Erster Offizier

    Zeitindex: 260131 n.E.

    Geheimhaltungsstufe: Grün


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    - - - Feindlicher TODESSTERN vernichtet! - - - Imperator OPFERT SICH heroisch für sein Volk! - - - GENOZID auf Yuuzhan'tar! - - -

    Der Große Taungstag-Newsletter - Sonderausgabe

    In einer kolossalen Kraftanstrengung all unserer tapferen Kameradinnen und Kameraden ist es der imperialen Flotte über dem Planeten Yuuzhan'tar, der Heimatwelt der gefürchteten Yuuzhan Vong, gelungen, sein wichtigstes strategisches Ziel in der neuen extragalaktischen Provinz des Reiches zu erreichen: die gesamte Kernflotte des unheiligen Bündnisses aus den Einheiten des Usurpators Mikosh und der Shkaam ist vernichtet. Beinahe hätte der Feind mithilfe der furchtbaren, universell geächteten Todesstern-Technologie noch die Oberhand gewonnen, doch das ultimative Opfer Seiner Kaiserlichen Majestät Daraay I. hat uns alle endgültig aus der Tyrannei Mikoshs befreit!


    Erfahren Sie in dieser Sonderausgabe alle Hintergründe zu unserem spektakulären Sieg und halten Sie mit uns einen Moment lang inne, im stillen Gedenken an Seine Kaiserliche Majestät und die Millionen von getöteten Zivilisten auf Yuuzhan'tar.




    Dem Helden von Yuuzhan'tar zum Denkmal:

    • Seine Majestät Imperator Daraay I. (190904 n.E. bis 260131 n.E.)


    Anwesende Besatzung der THSD Bane

    • [KO] Hochadmiral Acido Hailfire
    • [1O] Line Captain Loki Kinobe
    • [2O|AD|NK] Master Lord Commander Natsu Dragneel
    • [JSF] Lieutenant Junior Grade Quia Choux
    • [LSO] Elder Lady Officer Leila Turon
    • [MO] Warrant Officer Bill Kantorek
    • [ING] Master Crewman Carrie Morisson


    Gastoffiziere der THSD Bane

    • [OP] Ensign Rowl --> Ran, Dominique [Reaper]


    Anwesende Besatzung der ISD II Destructor

    • [KO] Admiralin Durana Filor
    • [1O] Commander Rachel Hills
    • [2O|JSF] Commander Miran Vosk
    • [LSO|IS|WE] Master Warrant Officer Tom Lane
    • [JP|DF] Master Chief Petty Officer Melanah Ardellian
    • [MO] Senior Crewman Yuuki Maho



    Auftrag

    • Vernichtung des Dritten Todessterns und der vereinigten Flotte der Shkaam und der Usurpatoren
    • Eindämmung der Aktivitäten seitens der Usurpatoren des sogenannten "Neo-Imperiums"
    • Aufklärung des extragalaktischen Raums unter höchster Geheimhaltungsstufe


    System

    • Im Hyperraum [bitte wählen Sie per Drag-and-Drop ein Zielsystem aus...]
      • Yuuzhan'tar-System


    Standort nach Beendigung der Mission

    • Yuuzhan'tar-System


    Imperiale Kontakte

    • ISD II Destructor
    • Twilight of the Gods
    • Sternenschweif


    Neutrale Kontakte

    • Versprengte, nicht näher quantifizierbare Kräfte der Yuuzhan Vong


    Feindkontakte

    • Der Dritte Todesstern
    • Hierophant
    • Kernflotte des Shkaam-Reiches



    Wichtige Missionsvorkommnisse

    Dieses Feierabend-Ale haben sie sich redlich verdient, die Heldinnen und Helden aus den verschiedensten Segmenten der THSD Bane, die über Stunden hinweg das entscheidende Gefecht mit der größten Bedrohung für ihre Heimat ausgetragen haben und am Ende siegreich davongezogen sind. Und was war das auch für eine perfekte Synergie, die aus ihrem Zusammenwirken hervorgegangen ist, als die Galaxis, nein, das Universum, diesen Sieg am dringendsten brauchte! Die Jagdeinheiten hatten sich ohne Rücksicht auf ihre eigene Sicherheit gegen die Schwärme der massiven Jagdmaschinen der Shkaam geworfen, bis der Weltraum augenscheinlich zu explodieren begann, um den Weg für die Großkampfschiffe freizumachen, in deren Maschinenräumen fieberhaft eine eher experimentelle Verteidigung gegen die chemischen Kurzstreckenwerfer der feindlichen Hierophant erprobt wurde. Und auch das Sicherheits- und Sanitätspersonal konnte seinen Beitrag leisten, als es zur Rettung der bewegungsunfähigen Kameradinnen und Kameraden an Bord der Twilight of the Gods - mitten in die Zweikämpfe der Jagdmaschinen hinein! - ausgesandt wurden, immer koordiniert von einer Brückenbesatzung, die jeden Fachbereich einzeln im Blick behalten musste.


    Eröffnet wurde die Schlacht dabei schon lange vor dem Eintreffen unserer Gefährten - neben der THSD Bane bestehend aus der ISD II Destructor unter dem Kommando von Admiralin Filor und der Twilight of the Gods unter dem Kommando von Vizeadmiral Theanga - von den Kräften der Shkaam und der Yuuzhan Vong, die über der uralten Heimatwelt Yuuzhan'tar das letzte Kapitel in ihrer 10.000 Jahre alten Erbfeindschaft aufgeschlagen hatten. Und wie bereits vor vielen Jahrtausenden waren die Shkaam auch dieses Mal in der überlegenen Position, nur dass sie dieses Mal mithilfe eines zweckentfremdeten Todessterns auch die Mittel in den Händen hielten, um das letzte Kapitel auch zu Ende zu schreiben. Trotz aller Bemühungen der imperialen Flotte zum Gegenteil war Yuuzhan'tar am Ende nicht mehr zu retten, bevor sich die Bane der Hierophant, die Destructor den Shkaam-Kreuzern und Seine Kaiserliche Majestät höchstpersönlich des Todessterns annahmen. Und so ist das unheilige Bündnis zwischen Mikosh und den Shkaam genauso untergegangen wie es gelebt hat: anstatt zu bewahren, was sie lieben, haben sie sich dazu entschlossen zu vernichten, was sie hassen.


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    Verpassen Sie auch nicht die heutige Sonderfolge unseres Podcasts!

    Ganz in einem Netz aus Algen gefangen ragte er plötzlich vor uns auf: der Todesstern! Seit dem Fall von Coruscant, damals noch in den Händen seiner rechtmäßigen, friedenstiftenden Erbauer, war er nicht mehr gesehen worden, und doch waren ausgerechnet die lebensfeindlichen Shkaam seiner in einer völlig anderen Galaxie habhaft geworden. Wir sprechen mit unserem technischen Experten Cteno Macal und unserer Xenologin Kyune Ladds über dessen rätselhaftes Wiedererscheinen. Waren es wirklich Weltraumalgen aus der wahnsinnigen Geschwindigkeit, oder ist der Todesstern vielmehr in einem planetaren Ozean bruchgelandet? Und was könnten Imperator Casstons Wegfinder damit zu tun haben?


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    Die Royals: So liebt und lebt der Hochadel - Sonderausgabe in Zusammenarbeit mit Die Polychrome

    Was muss Seiner Kaiserlichen Majestät Daraay I. wohl durch den Kopf gegangen sein, als er den Entschluss gefasst hat, die Sternenschweif, sein getreues Schiff im Bauch der THSD Bane, zu besteigen und höchstpersönlich den Sturm gegen den Todesstern anzuführen? Nur kurz zuvor hatte der 57-jährige Souverän noch seinen alten Freund und Erzherzog von Geonosis, Flottenadmiral Hailfire, zum Hochadmiral erhoben. War dies bereits die Anerkenntnis Seines nahenden Endes, oder war es bloß die Nostalgie darüber, ausgerechnet mit den beiden Granden den entscheidenden Schlag auszuführen, die vor zehn Jahren unter größten persönlichen Entbehrungen die Revolution gegen die Tyrannei Kaiser Casstons des Wahnsinnigen begonnen hatten, an deren Ende Er als Imperator den Thron bestiegen hatte? Kein Zweifel - Admiralin Filor und Hochadmiral Hailfire wären ihrem Lehnsherrn bis in den Tod nachgefolgt, doch am Ende hat der Imperator sich im ultimativen Opfer schützend vor sein ganzes Volk gestellt. Damit ist ein weiteres Mal der Beweis für die Überlegenheit der Monarchie gegen den Republikanismus erbracht worden.


    Seine Kaiserliche Majestät ging, wie Er gekommen war: wie ein Komet, der zweimal einschlägt. Einmal, als die Sternenschweif alle Verfolger im Sternenstaub hinter sich zurückließ, um sich im Innersten der selenoiden Raumstation festzusetzen, und ein zweites Mal, als der Imperator in einem eindrucksvollen Lichtspektakel unter Beweis stellte, dass selbst der Dunkle Orden Seinen rechtschaffenen Zorn zurecht genauso sehr gefürchtet hat wie Seine machtunbegabten Untertanen. Die gleißende Supernova, in der Seine Majestät den Todesstern mithilfe Seiner geballten Macht in seine Einzelteile verglühen ließ, ist am Ende wie ein Neutronenstern in sich selbst zusammengefallen. Die Aing Tii-Mönche und -Nonnen des Lebensbrunnens im Kathol-Graben glauben daran, dass ein Individuum so sehr in der Macht aufgehen kann, dass es unser alltägliches Verständnis von Raum und Zeit transzendiert. Über den gesamten Sternenzerstörer hinweg sind am Abend der Schlacht Gläubige zusammengekommen, um eine mögliche Apotheose ihres geliebten Monarchen mit klassischen Kult-Gesängen und einer Lichterwache zu feiern. Es seien weder Trümmer des Todessterns noch ein Leichnam geborgen worden, argumentieren sie, und sei der Name Seines persönlichen Transportschiffes, 'Sternenschweif', nicht eigentlich eine Anspielung auf das Machtkonzept des cthulhischen Glaubens, das der Macht keine binäre Opposition zwischen einer hellen und einer dunklen Seite, sondern das gesamte Spektrum des Regenbogens zuweist?


    Die Führungen der verbliebenen imperialen Großkampfschiffe in der Region haben sich dagegen noch nicht öffentlich zum Tod Seiner Kaiserlichen Majestät geäußert, doch werden sie dies sicherlich nachholen, sobald wir alle wohlbehalten im Marleth-System angekommen sein werden. Ob die Gedenkfeier bereits auf Marleth I stattfinden wird oder erst nach der Rückkehr in unsere Heimat-Galaxis, bleibt offen. Ebenso bleibt offen, wessen Predigt die spirituellen Impulse setzen wird, doch darf vorausgesetzt werden, dass die Feier im ökumenischen Ritus des Dunklen Ordens abgehalten wird.


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    Militärisches Mindset oder Menschenfänger? Royals-Experte zur aktuellen Thronfolge im Reich

    So unterschiedlich die Kaiser auch gewesen sein mögen, die während des letzten halben Jahrhunderts der höchsten Berufung im Reich gefolgt sind, so waren sie sich doch alle darin einig, dass unser Reich niemals als Erbmonarchie konzipiert worden ist. Als die verbreitetste Art der Thronbesteigung hat sich über die Jahrzehnte hinweg die Akklamation auf dem Schlachtfeld erwiesen. Als erster erfolgreicher Begründer dieser Tradition gilt Imperator Desiderius, doch schon Admiral Dalby herrschte praktisch uneingeschränkt, wenn auch nicht dem Titel nach, so doch qua Akklamation. Casston der Wahnsinnige wurde zwar friedlich ernannt, doch hatte er sich seine Lorbeeren allesamt als Oberbefehlshaber erworben, bevor er seinerseits von Seiner Majestät Imperator Daraay I. auf dem Schlachtfeld gestürzt wurde.


    Wir haben Braiton Weidißitu, Royals-Korrespondent von Die Polychrome, gefragt, was das eigentlich genau für die aktuelle Thronfolge bedeutet. Ist Hochadmiral Hailfire die logische Wahl, nachdem Seine Majestät ihn unmittelbar vor seinem Scheiden noch befördert hat, oder war dies die stille Billigung von Großadmiral Heartnet, der dem Hochadmiral noch immer vorsteht? War es am Ende eine geniale Zurückweisung beider Größen, indem Seine Majestät seinem Freund wieder einen militärischen Primärtitel gegenüber dem früheren Primärtitel des Erzherzogs verliehen hat, um seine Präferenz für einen 'reinen' Vertreter des Hochadels zum Ausdruck zu bringen?


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    Bilderstrecken

    YUUZHAN'TAR BRENNT! Die Monster der Shkaam haben es wirklich getan und den zweckentfremdeten Todesstern sechs Jahre nach seinem letzten rechtmäßigen Einsatz gegen den Killermond Zonama Sekot über Coruscant nun gegen die Heimatwelt der Yuuzhan Vong eingesetzt. So mörderisch diese Spezies auch gegen unsere Heimatgalaxis vorgegangen ist, so ist dieser sinnlose Einsatz der Superwaffe nur als barbarisch und grausam zu bezeichnen. Das humanitäre Ausmaß der Katastrophe kann zur Zeit bloß geschätzt werden, doch sagen die Bilder unserer Aufklärungsdrohnen mehr als es Statistiken jemals könnten.


    EINSATZTEAM BESTÄTIGT AUSLÖSCHUNG DER HÄRETISCHEN JÜNGER DER DUNKLEN SEITE! An Bord der Hierophant ist es den Ordensgeistlichen zwar nicht gelungen, den Usurpator Mikosh persönlich in Gewahrsam zu nehmen, doch konnten nun die letzten Vertreter seines inneren Kreises aus abtrünnigen Machtnutzenden getötet werden. Aufnahmen der Körperkamera unserer Jagdstaffelführerin Lieutenant Choux zeigen die letzten Momente eines grotesken Cyborgs, der wohl seinem Kleinkönig zur Flucht verhelfen wollte und als Mahnmal für die zerstörerische Verführungskraft von allzu sektierenden Ersatzreligionen dienen sollte. Bewundern Sie auf unseren Bildern exklusiv die stille Entschlossenheit in Lord Dragneels Klingenführung und den anmutigen Säbeltanz seiner Partnerin Lady Turon, die einige der schlimmsten Verbrecher unserer Zeit der wohlverdienten Gerechtigkeit zugeführt haben!

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    Schiffsstatus

    Schlecht

    • Hülle: 20%
    • Schilde: 30%
    • System: 50%


    Scans

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    Ut stellae sempiternum sperantum coruscent lumina


    Loki Kinobe


    Line Captain



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    Line Captain Loki Kinobe

    THSD Bane

    Erster Offizier

    Zeitindex: 130131 n.E.

    Geheimhaltungsstufe: Gelb


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    An das operative Hauptquartier der THSD Bane und alle imperialen Einheiten,

    unser ersehnter Sieg über die Usurpatoren wird sich doch noch einmal verzögern müssen, denn dem Kriegsherrn Mikosh ist durch einen billigen Taschenspielertrick ein weiteres Mal die Flucht geglückt. Nachdem seine erbärmliche Vorhut in der direkten Konfrontation mit den vereinigten Kampfeinheiten unter dem Kommando Erzherzog Hailfires und Admirälin Filors keinerlei ernstzunehmenden Widerstand aufzubringen imstande gewesen war, ist ihr Anführer nun zu seiner Hauptstreitmacht geflohen. Diese hat sich mutmaßlich hinter gestohlener Todesstern-Technologie verschanzt, weswegen es umso mehr zur obersten Priorität aller imperialen Einheiten der näheren Umgebung werden muss, diese von Seiner Kaiserlichen Majestät Daraay I. persönlich als rein friedenstiftend monopolisierte Technologie aus den Händen der lebensfeindlichen Shkaam zu befreien! Zur genaueren Koordination unseres finalen Schlags gegen Mikosh und seine Schergen sei auf untenstehenden Detailbericht verwiesen.




    Allzeit zu unserer geistig-moralischen Erbauung:

    • Seine Majestät Imperator Daraay I.


    Anwesende Besatzung

    • [KO] Archduke Admiral Acido Hailfire
    • [1O] Line Captain Loki Kinobe
    • [2O|AD|NK] Master Lord Commander Natsu Dragneel
    • [LSO] Adept Lady Officer Leila Turon
    • [JSF] Lieutenant Junior Grade Quia Choux
    • [ING] Master Crewman Carrie Morisson


    Gastoffiziere

    • [OP] Ensign Constance Rowl --> Asterlake, Olea [TSD Darkness]
    • Admirälin Durana Filor --> [ISD II Destructor]



    Auftrag

    • Verteidigung von Marleth I gegen einen Überraschungsangriff durch den Kriegsherrn Mikosh
    • Eindämmung der Aktivitäten seitens der Usurpatoren des sogenannten "Neo-Imperiums"
    • Aufklärung des extragalaktischen Raums unter höchster Geheimhaltungsstufe


    System

    • Marleth


    Standort nach Beendigung der Mission

    • Marleth


    Imperiale Kontakte

    • ISD II Destructor
    • Nettlebane


    Neutrale Kontakte

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    Feindkontakte

    • Shkaam
      • Sechs Zalâr-Kreuzer
    • "Neo-Imperium"
      • Flaggschiff 'Hierophant'



    Wichtige Missionsvorkommnisse

    Zum Zeitpunkt des letzten Updates hatte die ISD II Destructor gerade als letzte Bastion den Kampf gegen alle sechs Kreuzer der Shkaam aufgenommen, um der THSD Bane ihrerseits den Weg zu den äußeren Förderanlagen des Marleth-Systems freizumachen, an denen der Usurpator Mikosh und seine Schergen sich auf ihrem Raubzug gerade gütlich taten. Vorausgesandt hatte Erzherzog Admiral Hailfire seine engsten Vertrauten aus dem Kreise des Dunklen Ordens, Lord Dragneel und Lady Turon, begleitet von einer kleinen Eskorte aus Jagdmaschinen, die als Aufklärungseinheit die Funktion als unzerstörbare Peilsender einnehmen sollten, um ihrem operativen Hauptquartier jederzeit Ort und Zustand des Flaggschiffes der feindlichen Verbände melden zu können.


    Um die Integrität der Infiltrationsmaschine nicht zu gefährden, in der die Ordensgeistlichen die Hierophant gerade entern wollten, musste die Bane für den Moment Abstand von dem Gedanken nehmen, ihr Ziel ernsthaft der Vernichtung preiszugeben. Eine beeindruckende Lichtershow bot sie dennoch auf, um die räuberische Meute von ihrem Ziel abzubringen und ihr die nötige Furcht zu verleihen, vom Ort des Geschehens zu fliehen. Naturgemäß hat auch das Kapitalschiff des Erzherzogs dabei einige schmerzhafte Treffer einstecken müssen, da der Feind - im Gegensatz zu unseren Kanonieren - tatsächlich darauf bedacht gewesen war, uns mit seinen Lasersalven auch zu treffen. Unterdessen konnten sich Admiralin Filor und ihre tapfere Schiffsbesatzung in Rekordzeit eines feindlichen Kreuzers nach dem anderen entledigen und ebenfalls in Richtung der äußeren Förderanlagen Fahrt aufnehmen. Möglicherweise war es die Aussicht darauf, von zwei der kompetentesten Einheiten des Reiches zugleich in die Zange genommen zu werden, die den Usurpator Mikosh schließlich zum verfrühten Rückzug bewegt hat.


    Derzeit befindet sich die Hierophant im Hyperraum, jedoch hat die Infiltrationseinheit das Flaggschiff des Feindes zuvor erfolgreich entern können. Die letzten Funksprüche wurden vor dem Hintergrund einer bewaffneten Auseinandersetzung in einem der Nebenhangars abgesetzt, seit dem Eintritt in den Hyperraum herrscht naturgemäß Funkstille. Die THSD Bane und die ISD II Destructor sind im Begriff, der Sprungsignatur der Hierophant zu folgen, und in vollstem Vertrauen darauf, dass Lord Dragneel und Lady Turon das Schiff bis zur Ankunft im Heimatsystems der Shkaam in dieser Galaxie entweder vollständig unter Kontrolle oder lahmgelegt haben werden, sodass sie die Zielkoordinaten unseres finalen Schlages reibungslos und in Echtzeit an alle imperialen Einheiten in der Umgebung ausstrahlen können. Lassen Sie uns zusammen den Usurpatoren ein- für allemal den Gar aus machen und so die erste extragalaktische Provinz unseres Reiches zum Start dieses neuen Jahres 31 n.E. erfolgreich befrieden!


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    -


    Die gesamte Feuerkraft des neuesten Wunderwerks imperialer Ingenieurskunst, der THSD Bane, noch einmal verstärkt zulasten ihrer Schilde und ihres Antriebs, konzentriert auf ein einziges Ziel - und die Hierophant hat nicht einmal eine Delle in ihrer Hülle abbekommen. Die gesamte Brückenbesatzung hat mitangesehen, wie deren Schilde zusammengebrochen sind, und Talmberg mental abgehakt. Was hat er mit diesem Schiff bloß gemacht? Erst überlebt die Hierophant den Fall in ein schwarzes Loch, jetzt erweist sie sich auch für konventionelle Feuerkraft als wortwörtlich unzerstörbar. Wir können uns nicht einmal darüber sicher sein, ob ein Schuss aus dem Superlaser des Todessterns heute ausgereicht hätte, um ihre Hülle zu penetrieren.


    Wenn wir uns vor wenigen Stunden noch gefragt haben, was Talmberg wohl mit den Naniten aus unseren Produktionsanlagen anfangen könnte, dann haben wir heute einen ersten Vorgeschmack erhalten. Unmittelbar nach dem Ende unserer eigenen Barrage hat die Hierophant nämlich nicht bloß mit eigenem Laserbeschuss geantwortet, sondern einen ganzen Schwarm dieser verstörenden Staubpartikel auf die Oberfläche der Bane abgefeuert. Mithilfe welcher dunklen Wissenschaft genau dieser Häresiarch ihre Wirkweise kontrolliert, kann vermutlich niemand außer ihm selbst beantworten, aber trotz ihres apokalyptischen Zerstörungspotential ist es fast schon faszinierend, dem Werk der Partikel zuzusehen. Was auf der Oberfläche der Hierophant noch gewirkt hat wie ein hochgefahrenes Immunsystem, das alle externen Reize (d.h. unser Laserfeuer) einfach auffrisst, wirkt es auf der Oberfläche der Bane eher wie eine Autoimmunerkrankung, bei der die Naniten quasi wie zu klein geratene Makrophagen ganze schiffseigene Segmente angreifen. Da sich aber aktuell keine machtaffine Person an Bord des Schiffes befindet und diese Kleinstzellen von ihrer Reaktion abbringen könnte, versucht sich der Maschinenraum gerade eher an der metaphorischen Strahlentherapie durch Selbstionisierung der betroffenen Schiffssegmente.


    Der Zustand des Feindes, aber auch unserer eigenen Einsatzfähigkeit ist so unberechenbar wie nie zuvor - gerade deshalb ist jede Unterstützung erforderlich, die derzeit an anderer Stelle entbehrt werden kann. Während der bevorstehenden Schlacht werden nicht nur eine Armee von Shkaam und möglicherweise der Todesstern auf uns warten, sondern wohl auch ein unverwundbarer Talmberg und destruktive Elemente an Bord unserer eigenen Einheiten. Das gesamte Schicksal des Reiches in dieser Galaxie wird sich in den kommenden Stunden im Herzen des Feindeslands entscheiden!



    Schiffsstatus

    Schlecht



    Scans

    • ---




    Ut stellae sempiternum sperantum coruscent lumina


    Loki Kinobe


    Line Captain



    -[o]- --- > End of Transmission<--- -[o]-

    -[o]- --- > Incoming Message < --- - [o]-

    Line Captain Loki Kinobe

    THSD Bane

    Erster Offizier

    Zeitindex: 091230 n.E.

    Geheimhaltungsstufe: Grün


    -[o]- ---> Start of Transmission <--- -[o]-


    An das operative Hauptquartier der THSD Bane, alle imperialen Einheiten und sämtliche rechtschaffenen Bürgerinnen und Bürger dieser Galaxie,

    die Usurpatoren haben zum letzten verzweifelten Schlag ausgeholt, um uns genau dort treffen, wo es am schmerzhaftesten ist: der Grinch Mikosh will uns das Lebensfest stehlen! Während die THSD Bane nichtsahnend ihre erste Rundreise durch die neue imperiale Außenprovinz absolviert hat, sind die Niederträchtigen zu der Zeit, die eigentlich die besinnlichste Zeit des Jahres sein sollte, aus ihren Hyperraumlöchern gekrochen, um - im Bunde mit den nihilistischen Monstern der Shkaam - Marleth I in eine gleichermaßen humanitäre wie weihnachtliche Katastrophe zu stürzen. Die Führungen der THSD Bane und der ISD II Destructor appellieren deshalb an alle Einheiten in Sendereichweite, ihren Geschwistern im Geiste zu Hilfe zu eilen und den Abtrünnigen zu zeigen, was uns alle zur dunkelsten Zeit des galaktischen Standardjahres aufrechterhält!




    Allzeit zu unserer geistig-moralischen Erbauung:

    • Seine Majestät Imperator Daraay I.


    Anwesende Besatzung

    • [KO] Archduke Admiral Acido Hailfire
    • [1O] Line Captain Loki Kinobe
    • [2O|AD|NK] Master Lord Commander Natsu Dragneel
    • [LSO] Adept Lady Officer Leila Turon
    • [JSF] Second Lieutenant Quia Choux
    • [LWO] Warrant Officer Bill Kantorek
    • [MO] Warrant Officer Tobias Smith
    • [ING] Senior Crewman Carrie Morisson
    • [NAV] Senior Crewman Aiv Inarin


    Gastoffiziere

    • [OP] Ensign Constance Rowl --> Asterlake, Olea [TSD Darkness]
    • Admirälin Durana Filor --> [ISD II Destructor]
    • [MO] Master Petty Officer Arooy --> O'Malley, Cara [Jackhammer II]


    Auftrag

    • Verteidigung von Marleth I gegen einen Überraschungsangriff durch den Kriegsherrn Mikosh
    • Eindämmung der Aktivitäten seitens der Usurpatoren des sogenannten "Neo-Imperiums"
    • Aufklärung des extragalaktischen Raums unter höchster Geheimhaltungsstufe


    System

    • Hyperraum [bitte wählen Sie ein Zielsystem aus dem Drop-down-Menü aus...]
      • Marleth


    Standort nach Beendigung der Mission

    • Marleth


    Imperiale Kontakte

    • ISD II Destructor
    • Nettlebane


    Neutrale Kontakte

    • - - -


    Feindkontakte

    • Shkaam
      • Sechs Zalâr-Kreuzer
    • "Neo-Imperium"
      • Flaggschiff 'Hierophant'



    Wichtige Missionsvorkommnisse

    Nur dem heroischen Einsatz der Besatzung des ISD II Destructor unter der Führung von Admirälin Filor, einst neben Erzherzog Admiral Hailfire Frontfrau der Imperialen Revolutionsarmada, ist es zu verdanken, dass Marleth I keinen Schaden erlitten hat, der erst nach dem Abschluss der Feierlichkeiten zum jährlichen Lebensfest hätte repariert werden können. Eine feindliche Scout-Einheit hatte in einer Hit-and-Run-Aktion zugeschlagen, und noch bevor sie von den systemischen Fernmeldeanlagen zur Vernichtung hatte freigegeben werden können, war die Vorhut bereits in das Marleth-System eingedrungen. Dabei bestätigt sich ein weiteres Mal, dass die ehrlosen Feiglinge dieses sogenannten "Neo-Imperiums" sich nicht einmal dafür zu schade sind, für ihre schändlichen Zwecke das Bündnis mit den Shkaam, den Feinden des Lebens schlechthin, zu suchen, die die äußeren Verteidigungseinheiten noch immer an sich binden, während der Kriegsherr selbst seinen Raubzug zum Planeten unbehelligt fortsetzen kann.


    Vor kurzer Zeit erst ist die THSD Bane aus dem Hyperraum zurückgefallen und hat die mickrigen Kreuzer der Shkaam allein durch ihre mächtige Präsenz zurückgeworfen! Unsere zahlenmäßig überlegenen und durch imperiales Training von höchster Qualität gestählten Jagdeinheiten machen mit dem Feind kurzen Prozess. Doch ganz und gar offenkundig ist ebenfalls, dass diese Monster nur den einen Zweck zu erfüllen gedenken, unsere Einheiten so lange wie möglich auf ihrem Weg zum Inneren des Systems zu behindern, um Mikosh so viel Zeit zu geben, wie er zu brauchen glaubt, um das Lebensfest aus unseren Herzen zu stehlen. Langsam aber sicher bahnt sich trotz allem unsere imperiale Vorhut den Weg zurück in ihre - zumindest, was diesen Teil des Universums angeht - Heimat. Eine kleine Eingreiftruppe aus Eliteeinheiten unter der Führung der beiden Ordensgeistlichen Lord Dragneel und Lady Turon ist nach einem wagemutigen Anflug sogar schon auf der Planetenoberfläche gelandet, wo sie den Kriegsherren selber endgültig festnehmen und damit diesen schrecklichen Krieg zu einem frühzeitigen Ende bringen werden.


    Doch auf sich allein gestellt droht unsere tapfere Vorhut zu spät einzutreffen, um das Lebensfest auf Marleth I in seiner ganzen Pracht zu retten. Jede einzelne Einheit dort draußen, die derzeit in ihrem warmen, vertrauten Zuhause den Schutz und die Früchte imperialer Zivilisationskraft genießt, kann dazu beitragen, den Zauber auch dieses Jahr weiterzutragen. Egal, welches Schiff, ob schnell, schwer gepanzert oder mit zwei blitzenden Turbolaserbatterien ausgestattet, wird ihren Platz in unserer Schlachtformation finden, mit der wir dem Grinch Mikosh ein für allemal den Gar ausmachen!


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    -


    Wir haben Meldung von Lord Dragneels Einsatzteam erhalten, und es bestätigt unsere schlimmsten Annahmen: irgendwie ist Talmberg einmal mehr zurückgekehrt. Dunkle Wissenschaft, Klontechnologie, oder doch Geheimnisse, die nur die Sith kannten? Das weiß noch niemand so genau, aber der Häretiker der Dunklen Seite ist in das Herz unserer Förderanlagen auf Marleth I eingedrungen. Sollte es dem Feind gelingen, die Minenoperation zu vernichten, wären wir mindestens um ein weiteres ganzes Jahr in unserer Rückkehr zurückgeworfen - sofern sie überhaupt jemals im Bereich des Möglichen gelegen hat.


    Doch nicht nur die kritischen Energierohstoffe sind in Griffweite eines unserer schlimmsten Widersacher gelangt, auch eine Unmenge an Eiskristallen aus dem Asteroidengürtel am Systemrand steht nun seiner Beeinflussung durch die Macht offen. Wäre es überhaupt auszudenken, was Talmberg mit den nanoskopischen Lebensformen im Innern anstellen könnte? Oder schlimmer noch: was diese mit ihm anstellen könnten, nachdem er unweigerlich die Kontrolle über sie verlieren wird? Kann sich die Bane, vor dem Hintergrund ihrer eigenen Kontaminationsintensität, der Hierophant überhaupt noch nähern, ohne das Potential für eine Kettenreaktion apokalyptischen Ausmaßes unter den Naniten auszulösen?


    Nie war es dringender als jetzt, dem Feind mit allen verfügbaren Kräften Einhalt zu gebieten, solange wir dazu noch in der Lage sind. Admirälin Filor hat uns bereits darüber in Kenntnis gesetzt, dass die Shkaam möglicherweise den dritten Todesstern nicht nur zufällig gefunden, sondern auch übernommen haben könnten, und die Aufklärung dieses Sachverhalts erforderte unter normalen Umständen höchste Priorität - doch wenn das Reich die aktuelle Schlacht um Marleth verliert, bedarf es keines Todessterns mehr, um unsere kollektiven Überlebenschancen in ihre atomaren Einzelteile zu zerlegen.



    Schiffsstatus

    Gut



    Scans

    • ---




    Ut stellae sempiternum sperantum coruscent lumina


    Loki Kinobe


    Line Captain



    -[o]- --- > End of Transmission<--- -[o]-

    -[o]- --- > Incoming Message < --- - [o]-

    THSD Bane

    Buschfunk

    Zeitindex: 251130 n.E.

    Geheimhaltungsstufe: Oliv


    -[o]- ---> Start of Transmission <--- -[o]-



    -[o]- ---> Einladungslink verifiziert --- Herzlich Willkommen! <--- -[o]-

    emblemtrooper Internes Holonet der Streitkräfte des Ersten Galaktischen Imperiums

    Archiv / ZI230512;Thema: Ich und Darkos aus der Buchhaltung gehen nach der Schicht in die Kneipe 'Zum Sarlacc-Arsch', Möchte wer...

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    - - - - - - - - - - - - - - # 1 - - - - - - - - - - - - - - - - - -

    Crewman Jaina D'Oe

    System-Administratorin

    Zeitindex: 251130 n.E.

    - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - -


    Das hier kam gerade eben über den offiziellen Propagandakanal rein. Kann die Schwarmintelligenz vielleicht mal kurz bestätigen, ob hier Gefangene an Bord angekommen sind? Seit wann nimmt die Bane überhaupt Gefangene auf?!




    - - - - - - - - - - - - - - # 2 - - - - - - - - - - - - - - - - - -

    Senior Crewman Podlac

    Sicherheitsoffizier

    Zeitindex: 251130 n.E.

    - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - -


    Seitdem die Almeida-Doktrin der Kinobe-Doktrin gewichen ist, Jaina. Weißt du noch, als diese Kia dem armen Darron in der Cafeteria die Nase gebrochen hat? Früher wäre sie dafür an Ort und Stelle erschossen worden. Heute setzen wir uns erst einmal alle mit Klangschalen in einen Kreis und "reflektieren" darüber, was ein gutes Miteinander an Bord ausmacht.



    - - - - - - - - - - - - - - # 3 - - - - - - - - - - - - - - - - - -

    Senior Crewman Dreyf

    Sicherheitsoffizier

    Zeitindex: 251130 n.E.

    - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - -


    Zitat

    Zu ZI 251130 schrieb SCm Podlac:


    Seitdem die Almeida-Doktrin der Kinobe-Doktrin gewichen ist, Jaina. Weißt du noch, als diese Kia Darron in der Cafeteria die Nase gebrochen hat? Früher wäre sie dafür an Ort und Stelle erschossen worden.

    Da hat wohl jemand den letzten Korb immer noch nicht verkraftet.



    - - - - - - - - - - - - - - # 4 - - - - - - - - - - - - - - - - - -

    Senior Crewman Lapida

    Sicherheitsoffizier

    Zeitindex: 251130 n.E.

    - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - -


    Zitat

    Zu ZI 251130 schrieb SCm Dreyf:


    Da hat wohl jemand den letzten Korb immer noch nicht verkraftet.

    😂😂😂



    - - - - - - - - - - - - - - # 5 - - - - - - - - - - - - - - - - - -

    Senior Crewman Podlac

    Sicherheitsoffizier

    Zeitindex: 251130 n.E.

    - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - -


    Zitat

    Zu ZI 251130 schrieb SCm Dreyf:



    Da hat wohl jemand den letzten Korb immer noch nicht verkraftet.

    🖕🖕🖕



    - - - - - - - - - - - - - - # 6 - - - - - - - - - - - - - - - - - -

    Crewman Jaina D'Oe

    System-Administratorin

    Zeitindex: 251130 n.E.

    - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - -


    Also hat niemand irgendwas mitbekommen??



    - - - - - - - - - - - - - - # 7 - - - - - - - - - - - - - - - - - -

    Junior Specialist Pritzker

    Jägerpilot

    Zeitindex: 251130 n.E.

    - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - -


    Kein Mensch hat deine Gefangenen gesehen, Jaina. Und auch keine Twi'lek. Ich war ja da. Die Körper haben sich sofort zersetzt im Nebel, wen hätten wir da bergen sollen?


    Es sei denn, die haben außerhalb des Nebels noch wen aufgegabelt, mit dem Traktorstrahl oder so.


    - - - - - - - - - - - - - - # 8 - - - - - - - - - - - - - - - - - -

    Master Crewman Palagan

    Ingenieur

    Zeitindex: 251130 n.E.

    - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - -


    Zitat

    Zu ZI 251130 schrieb SCm Pritzker:


    Es sei denn, die haben außerhalb des Nebels noch wen aufgegabelt, mit dem Traktorstrahl oder so.

    Das muss so gewesen sein, vor meiner Labortür standen gleich zwei dieser Neo-Clowns. Musste mich da zwei Stunden lang mit Kameraden drin verschanzen und in einen Eimer pinkeln wie seit der Grundausbildung nicht mehr. Wo sollen die denn hergekommen sein, wenn nicht kürzlich aufgegabelt?



    - - - - - - - - - - - - - - # 9 - - - - - - - - - - - - - - - - - -

    Staff Crewman Aitana

    Operatorin

    Zeitindex: 251130 n.E.

    - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - -


    Zitat

    Zu ZI 251130 schrieb SCm Palagan:


    Das muss so gewesen sein, vor meiner Labortür standen gleich zwei dieser Neo-Clowns. Musste mich da zwei Stunden lang mit Kameraden drin verschanzen und in einen Eimer pinkeln wie seit der Grundausbildung nicht mehr. Wo sollen die denn hergekommen sein, wenn nicht kürzlich aufgegabelt?

    Ihhh, man Palagan, das will niemand wissen!!!



    - - - - - - - - - - - - - - # 10 - - - - - - - - - - - - - - - - - -

    Senior Chief Specialist Vitiss

    Medizinischer Offizier

    Zeitindex: 251130 n.E.

    - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - -


    Also in meiner Quarantänestraße waren nur unsere eigenen Einheiten drin. Vielleicht ist der Gefangenentransport auf einem anderen Hangar angekommen?



    - - - - - - - - - - - - - - # 11 - - - - - - - - - - - - - - - - - -

    Master Crewman Palagan

    Ingenieur

    Zeitindex: 251130 n.E.

    - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - -


    Ich hab zu der Zeit einen Neuankömmling bei mir gehabt, der in einer Kaffeekiste verschickt worden ist. Wenn da noch irgendein anderer Hangar aktiv gewesen wäre, hätten die den nicht bei den Frachtdroiden abgeladen.



    - - - - - - - - - - - - - - # 12 - - - - - - - - - - - - - - - - - -

    Junior Specialist Creveld

    Ingenieur

    Zeitindex: 251130 n.E.

    - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - -


    Mir will doch wohl niemand erzählen, dass Lord Dragneel neben uns seelenruhig die eigenen Truppen inspiziert, während sich irgendwo anders der nächste Laserschwertschläger an Bord schleicht. Inszeniert der sich nicht sonst immer als der große Empath, der anderen selbst aus dem Nebenzimmer direkt in die Seele gucken kann? Aber das soll er nicht vorher mitbekommen haben, ist klar...



    - - - - - - - - - - - - - - # 13 - - - - - - - - - - - - - - - - - -

    Staff Crewman Aitana

    Operatorin

    Zeitindex: 251130 n.E.

    - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - -


    Meint ihr, die schicken uns wieder zum Steine-Angucken zu der Wüstenbasis, wo wir beim letzten Mal waren, bis sie die Kontrolle auf dem Schiff wiederhergestellt haben?



    - - - - - - - - - - - - - - # 14 - - - - - - - - - - - - - - - - - -

    Staff Specialist Potasch

    Medizinischer Offizier

    Zeitindex: 251130 n.E.

    - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - -


    Wehe!


    "Oh, guckt mal wie schön der Anthrazit am Leuchten ist in der sterbenden Sonne, ein weiterer Sieg für das Imperium!" - JA UND WIE HILFT UNS DAS JETZT BEI DER HEIMKEHR CAPTAIN?!!1!



    - - - - - - - - - - - - - - # 15 - - - - - - - - - - - - - - - - - -

    Junior Specialist Pritzker

    Jägerpilot

    Zeitindex: 251130 n.E.

    - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - -


    Hoffentlich präsentieren sie uns wenigstens den ersten auf Marleth angebauten Kaffee. Von der angeblichen neuen Lieferung habe ich nämlich immer noch nichts gesehen. Den haben wahrscheinlich auch die "Gefangenen" leergetrunken, als ich in Dekontamination war. Wenn wir hier in dieser Galaxie schon elendig an Vitamin-D-Mangel verrecken, dann lasst mich das wenigstens mit meinen koffein-induzierten Herzrhythmusstörungen beschleunigen.



    - - - - - - - - - - - - - - # 16 - - - - - - - - - - - - - - - - - -

    Crewman Jaina D'Oe

    System-Administratorin

    Zeitindex: 251130 n.E.

    - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - -


    Ach Leute, ich liebe euch 😂🫰


    Heute Abend jemand in der Strandmensa? Ich könnte gerade ein oder zwei Aperlo gut vertragen.



    - - - - - - - - - - - - - - # 17 - - - - - - - - - - - - - - - - - -

    Ensign Sheldon

    Operatorin

    Zeitindex: 251130 n.E.

    - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - -


    Hier Marleth I Minencamp - wir werden angegriffen!


    Sie kommen aus dem Orbit! Können sie von hier nicht identifizieren!


    Wiederhole: Wir werden angegriffen! Das Atmosphärenschild hält nicht mehr lange! Benötigen dringend Unterstü



    -[o]- ---> Kompromission detektiert --- Automatische Sperrung wird eingeleitet <--- -[o]-


    -[o]- --- > Gerät gesperrt <--- -[o]-


    -[o]- --- > End of Transmission<--- -[o]-

    -[o]- --- > Incoming Message < --- - [o]-


    THSD Bane

    Dark Scion Sumitah Nginggil

    Mystischer Aufklärungsdienst

    Zeitindex: 111130 n.E.

    Geheimhaltungsstufe: GRÜN


    -[o]- ---> Start of Transmission <--- -[o]-


    An das Büro Seiner Majestät Imperator Daraay I.

    Es ist hier! Wer auch immer diese Übertragung zusammensetzen kann, möge sie umgehend an das Büro weiterleiten. Es bleibt keine Zeit mehr für Deliberation oder formellen Prozess, die THSD Bane empfängt Antworten.



    Allzeit zu unserer geistig-m🕷️ralischen Erbauung:

    • Seine Majestät Kaiser Mikosh der Unanfechtbare


    Anwesende Besatzung

    • [KO] Archduke Admiral Acido Hailfire
    • [1O] Line Captain Loki Kinobe
    • [2O | AD | NK] Master Lord Commander Natsu Dragneel
    • [JSF] Lieutenant Junior Grade Quia Choux
    • [LSO] Adept Lady Officer Leila Turon
    • [LWO] Warrant Officer Bill Kantorek
    • [MO] Warrant Officer Tobias Smith



    Gastoffiziere

    • [OP] Ensign Rowl --> Asterlake, Olea [TSD Darkness]


    Auftrag

    • Quarantänemaßnahmen und Dekontaminationsversuche an den kompromittierten Mitgliedern der Ikarus
    • Analyse des Feldstudienmaterials zur künstlichen Struktur in Träumen
    • Aufklärung des extragalaktischen Raums unter höchster Geheimhaltungsstufe


    System

    • [unbekannt]


    Standort nach Beendigung der Mission

    • [unbekannt]


    Imperiale Kontakte

    • - - -


    Neutrale Kontakte

    • - - -


    Feindkontakte

    • Die Entität in Gestalt der THSD Bane



    Wichtige Missionsvorkommnisse

    Keine Quarantäne könnte es aufhalten - die Entität macht das Behältnis selbst zu ihrem Wesen. Der Erzherzog hätte die kontaminierten Einheiten niemals zurück an Bord lassen dürfen. Die Laborunfälle Lord Dragneels hätten Warnung genug sein sollen, dass jede externe Stimulation der Entität immer größere Macht hinzufügt. Allein die Stimulation der kontaminierten Zellen im Körper des Ersten Offiziers haben ausgereicht, um den letzten Laborunfall zu replizieren. Er hat einen Zellkomplex in Form einer Spinne erbrochen - nicht einmal in Palpatines Buch der Monster hätte eine solch widernatürliche Oralgeburt


    👩🏾‍🔬🔬🧫🧬🧑🏼‍🚀🩸⚔️🧛🏼‍♂️🧙🏻‍♂️🧙🏻‍♂️ ‍ 🔫🧟‍♂️🧟‍♂️



    Berührung mit der Entität, sei sie körperlich oder spirituell, löst eine Interjektion aus, ein Gedankenbild, von dem nicht klar ist



    es notwendig hätte sein müssen, die Entität in ihrem Equilibrium zu belassen. Doch selbst ihre Observation reicht aus, um ihrer Agitation Form zu verleihen, meist aus dem direkten Umfeld der Observierenden. Sie speichert Eindrücke und reproduziert sie nicht nur, sondern transformiert sie kontextbezogen zu funktionalen Teilen des Ganzen. Derzeit amalgamiert sie Gedankenbilder ihrer ersten Observanden, den Usurpatoren einer Einheit namens Ikarus, und der THSD Bane zu einem komplexen Gesamtbild. Niemand kann sagen, wo Traum und Realität


    was Lord Dragneel mit den bereits geformten Instanzen der Entität angerichtet hat. Sie hat bereits die Emissionssignatur eines Machtnutzers und des Usurpators Mikosh persönlich in sich aufgenommen und miteinander verschmolzen. Es ist nicht auszudenken, welche Konsequenzen die Exposition weiterer Machtnutzender auf sie haben könnte. Schon jetzt ist es unmöglich geworden, Mikoshs Präsenz nachhaltig aus der THSD Bane zu

    zur temporären Zersetzung zumindest der körperlichen Komplexe der Entität besteht in der gezielten Ionisierung der betroffenen Instanzen. Doch wie die Strahlentherapie an einem Krebspatienten hat auch diese Art der Begegnung katastrophale Nebenwirkungen auf organische und inorganische Strukturen im direkten Einflussbereich der Ionisierungswelle. Auf die Repräsentation der Entität im Machtfeld hat sie überhaupt keinen Einfluss. Diese bleibt ein gefährliches Mysterium. Ionisierung alleine wirkt auch einer zukünftigen Wiederzusammensetzung zu Komplexen seitens der Entität nicht entgegen. Nur die vollständige Einäscherung


    - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - -

    Es sieht so aus, als seien die Server derzeit nicht erreichbar. Sie werden vorübergehend in den Offline-Modus versetzt. Wir bitten um Verständnis, während wir das Problem für Sie lösen.

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    Schiffsstatus

    Gut

    • Hülle: 72%
    • Schilde: 90%
    • System: 62%


    Scans

    • ---




    Ich will, also bin ich.


    Sumitah Nginggil


    Dark Scholar



    -[o]- --- > End of Transmission<--- -[o]-

    -[o]- --- > Incoming Message < --- - [o]-


    DSD II Ensiferum

    Petty Officer Talbot Nexz

    Medizinischer Offizier

    Abteilung Medizinische Verwaltung

    Zeitindex: 281030 n.E.

    Geheimhaltungsstufe: Rot


    -[o]- ---> Start of Transmission <--- -[o]-


    An die ABC-Waffenstelle und den Mystischen Aufklärungsdienst im Büros Seiner Majestät Imperator Daraay I.,

    aufgrund der diffusen Bedrohungslage durch die Exposition mehrerer Crewmitglieder gegenüber einem Stoff, der möglicherweise die Voraussetzungen eines meldepflichtigen biologischen Kampfstoffs erfüllt, erstattet die THSD Bane ordnungsgemäß Meldung über die Quarantänemaßnahmen und deren projizierte Wirksamkeit. Erzherzog Admiral Hailfire hat darüber hinaus von der Verordnungsermächtigung nach Reichsmilitärinfektionsschutzgesetz Gebrauch gemacht und per Rechtsverordnung den Notstand ausgerufen und die Ausführung der hyperthermischen Verbrennungsprotokolle gegenüber nachhaltig kompromittierten Subjekte nach Ablauf der Dekontaminationsfrist festgesetzt. In diesem Sinne gelten mit Einreichen der untenstehenden Anlage auch alle Informationspflichten nach der Verordnung über das Superrevisionsrecht des Büros Seiner Majestät Imperator Daraay I. in Notstandsfällen als erfüllt.



    Allzeit zu unserer geistig-moralischen Erbauung:

    • Seine Majestät Imperator Daraay I.


    Anwesende Besatzung

    • [1O] Line Captain Loki Kinobe
    • [2O|AD|NK] Master Lord Commander Natsu Dragneel
    • [LSO] Adept Lady Officer Leila Turon
    • [JSF] Second Lieutenant Quia Choux
    • [MO] Warrant Officer Tobias Smith
    • [ING] Senior Crewman Carrie Morisson
    • [NAV] Senior Crewman Aiv Inarin


    Gastoffiziere

    • [OP] Ensign Constance Rowl --> Ran, Dominique [Reaper]


    Auftrag

    • Quarantänemaßnahmen und Dekontaminationsversuche an den kompromittierten Mitgliedern der Aufklärungseinheit
    • Analyse des Feldstudienmaterials zur künstlichen Struktur inmitten des vorherigen Systems
    • Aufklärung des extragalaktischen Raums unter höchster Geheimhaltungsstufe


    System

    • Hyperraum [Bitte wählen Sie ein Zielsystem über das Drag-and-Drop-Menü aus...]
      • [unbekannt]


    Standort nach Beendigung der Mission

    • Hyperraum [Bitte wählen Sie ein Zielsystem über das Drag-and-Drop-Menü aus...]
      • [unbekannt]


    Imperiale Kontakte

    • - - -


    Neutrale Kontakte

    • - - -


    Feindkontakte

    • - - -



    Wichtige Missionsvorkommnisse

    Da der Haupthangar Aurek als einzige Landebucht an Bord der THSD Bane ausreichenden Platz für eine handbuchkonforme Dekontaminationsstraße bietet, ist der gesamte Flugverkehr von und zum Schiff für die Zeit von der Inempfangnahme der Außeneinheit bis zum Abschluss der nachträglichen Schadstoffprüfung nach Möglichkeit auf die Nebenhangars umgeleitet oder bei Engpässen ganz untersagt worden. Aufgrund des längeren Aufenthalts im Hyperraum während der kommenden Stunden, dürfte dieser Umstand logistisch allerdings kaum ins Gewicht fallen. Der Prozessablauf der Entkleidung erfüllte alle fünf verpflichtenden Schritte der Richtlinien zur Personendekontamination: Zuerst wurden die Überschuhe in Wannen mit Dekontaminationsflüssigkeit und mit Bürsten gereinigt. Dieser Schritt wurde bei jedem kompromittierten Mitglied ein weiteres Mal wiederholt (1). Als nächstes wurde die Bekleidung am Hand- und Fußsaum vorsichtig durch ein Mitglied des Dekontaminationskorps umgeschlagen (2), um den Raumanzug zum Entkleiden vorzubereiten. Im dritten Schritt wurden Handschuhe und Oberteil des Raumanzugs abgestreift (3). Als nächstes wurde der Raumanzug Schritt für Schritt abgelegt, angefangen am rechten Fuß (4). Im letzten Schritt wurde unter Anleitung der Helm nach vorne abgelegt (5). Während die Kontaminationssubjekte individuell ihre Stationskittel anlegten, erfolgte die Dekontamination der persönlichen Bekleidung. Gemäß Protokoll 75069 Charlie des Reichsversorgungskonzepts haben wir ausschließlich auf Altbestände unter den Stationskitteln zurückgegriffen. Da die Altbestände die gesamte Rückseite der Patientinnen und Patienten dem Blick preisgeben, wurde vorher die Zustimmung der Gleichstellungsbeauftragten eingeholt.


    Der zeitgleiche Ausbruchsalarm im Bereich der Schlüsselverwaltung hat sich dagegen im Nachhinein als Fehlalarm herausgestellt. Da die - in diesen Teilen des Universums äußerst seltene - Personenbeförderung eines Crewman nicht sauber von der Warenlieferung, an deren materielle Versendung die Personenbeförderung unmittelbar gekoppelt war, getrennt worden ist, hat der Hauptcomputer die manuelle Nachmeldung der Ankunft dem Haupthangar als dem eigentlich ordnungsgemäßen Ankunftspunkt zugeordnet, wodurch genannter Crewman nominell als kompromittiert geführt wird. Hierbei handelt es sich aber um ein rein technisches Problem, das keine materiellen Rechtsfolgen nach Reichsmilitärinfektionsschutzgesetz nach sich zieht. Unsere Servicetechnik arbeitet bereits an einem entsprechenden Patch.


    Die körperliche Dekontaminierung der kompromittierten Personen erfolgte ebenfalls nach dem dafür vorgesehenen Fünf-Schritte-Schema: zuerst wurde die oberste Hautschicht großzügig mit einem hautneutralen Lösungsmittel benetzt (1). Anschließend erfolgte die individuell durchgeführte Einreibung der gesamten Körperoberfläche mit einem grobkörnigen Waschmittel zur Schleifung etwaiger Fremdpartikel (2). Im dritten Schritt erfolgte die Spülung durch die druckvolle Bestrahlung mit gereinigtem Wasser (3). Anschließend wurden die Personen bei hoher Temperatur luftgetrocknet, die dabei zirkulierende Heißluft in einem einseitigen Zirkulationssystem mit feinsten Partikelfiltern gefiltert (4). Zum aktuellen Zeitpunkt ist die darauf folgende individuelle körperliche Inaugenscheinnahme der kompromittierten Subjekte noch nicht abgeschlossen (5).


    Die erste Analyse der Partikelreste von der Körperoberfläche der Subjekte hat keine eindeutigen Ergebnisse zutage gefördert, denn die Icarus empfängt Antworten. Allerdings ist der Scan nach biologischem Material mehrfach positiv ausgefallen. Dies deckt sich mit früheren Analyseergebnissen von Mineralproben aus dieser Galaxie, deren Vitalparameter zwischen denen eines lebenden und denen eines toten Materialträgers oszillieren, Frequenz 13.7 stabil. Doch auch wenn die Ergebnisse bereits bekannt sind, so ist es dennoch ein Grund für höchste Besorgnis, dass solche Materialüberreste offenbar ihren Weg durch die eigentlich hermetisch abgeriegelten Raumanzüge auf die Körperoberfläche der kompromittierten Personen gefunden haben. Hier muss sich unweigerlich die Frage stellen, ob diese Art von Partikeln überhaupt durch irgendein Filtersystem eingedämmt werden können. Mikosh sagt, sie sprechen in Träumen. Für die persönlichen Untersuchungen hat Lord Dragneel in Abwesenheit von Erzherzog Admiral Hailfire äußerste Geheimhaltung befohlen, weswegen dieser Schritt erst nach Vollendung überprüft werden kann. Doch für den Moment ist die Medizinische Abteilung gehalten, jede akute Beschwerde an Bord der THSD Bane auch im Rahmen eines Materialabgleichs mit dem mutmaßlichen Kampfmittel zu überprüfen. Es ist nicht auszudenken, was passieren könnte, wenn die Icarus empfängt Antworten. Frequenz 13.7 stabil. Mikosh sagt, sie sprechen in Träumen.


    Die Icarus empfängt Antworten. 🕷️ Frequenz 13.7 stabil. Mikosh sagt, sie sprechen in Träumen.


    Die Icarus empfängt Antworten. 🕷️


    Frequenz 13🕷️7 stabil.


    🕷️ sagt, sie sprechen in Träumen.


    Schiffsstatus

    Grün

    • HülDie Icarus empfängt Antwortenle: #WERT!
    • SchildFrequenz 13.7 stabile: #🕷️
    • SyMikosh sagt, sie sprechen in Träumenst🕷️m: #WERT!


    Scans

    • 🕷️🕷️🕷️
    • Objekt "Spinne" erkannt - Protokoll zur Verhütung von Spezifische-Phobien-Dienstunfähigkeiten wird eingeleitet
    • Netzwerkverbindung wird unterbrochen




    Bleiben Sie in Bewegung!


    Talbot Nexz


    Petty Officer



    -[o]- --- > End of Transmission<--- -[o]-

    -[o]- --- > Incoming Message < --- - [o]-

    Line Captain Loki Kinobe

    THSD Bane

    Erster Offizier

    Zeitindex: 141030 n.E.

    Geheimhaltungsstufe: Grün


    -[o]- ---> Start of Transmission <--- -[o]-


    Der Große Taungstag-Newsletter - Der Dreiwochenbericht mit Geschichten aus dem Leben der Mannschaft! Kalenderwochen 61-64

    Was für ein Trip! Während auf den Freizeitdecks der THSD Bane derzeit alle Vorbereitungen laufen, um das Schiff zur Feier der Ankunft des Galaktischen Standardherbsts so gruselig wie heimelig zu dekorieren, hatten sich unsere Pioniere ganz wörtlich auf den Weg in eine heimgesuchte Festung des Bösen mitten im grauen Nebel gemacht, um sich dort ihren Dämonen zu stellen.


    Was unsere tapferen Heimkehrenden über das dort Erlebte zu erzählen haben und ob sie die Location weiterempfehlen würden, lesen Sie wie immer in unserem neuesten Erlebnisbericht!




    Allzeit zu unserer geistig-moralischen Erbauung:

    • Seine Majestät Imperator Daraay I.


    Anwesende Besatzung

    • [KO] Archduke Admiral Acido Hailfire
    • [1O] Line Captain Loki Kinobe
    • [2O|AD|NK] Master Lord Commander Natsu Dragneel
    • [JSF] Second Lieutenant Quia Choux
    • [LSO] Adept Lady Officer Leila Turon
    • [LWO] Warrant Officer Bill Kantorek
    • [MO] Warrant Officer Tobias Smith
    • [ING] Senior Crewman Carrie Morisson


    Gastoffiziere

    • [OP] Ensign Rowl --> Ran, Dominique [Reaper]


    Auftrag

    • Extraktion des Außenteams aus der nicht identifizierten Struktur und der Jagdstaffeln aus dem Nebel
    • Kartografische Erfassung des Unbekanntes System-Systems
    • Aufklärung des extragalaktischen Raums unter höchster Geheimhaltungsstufe


    System

    • [unbekannt]


    Standort nach Beendigung der Mission

    • [unbekannt]


    Imperiale Kontakte

    • - - -


    Neutrale Kontakte

    • - - -


    Feindkontakte

    • - - -



    Wichtige Missionsvorkommnisse

    Lange war es ruhig geworden um die Aktivitäten unserer Kameradinnen und Kameraden außerhalb dieses Schiffes. Allmählich wären uns auch die Ideen ausgegangen, nachdem bereits jede Abteilung bis hin zum Mausdroiden-Korps in der Reihe Ein Tag im Leben... ein mehrseitiges Feature erhalten hat, doch endlich gibt es Neuigkeiten von hinter dem Ereignishorizont zu berichten! Mitten aus dem Funkloch kamen von einem Moment auf den anderen das Shuttle mit dem Bodeneinsatzteam an Bord und die gesammelten Jagdmaschinen der Bane geflogen, um ihren wohlverdienten Feierabend anzutreten. Wie sich mittlerweile über den Bordfunk herumgesprochen haben dürfte, haben unsere Leute in einer Raumschlacht von gigantischen Ausmaßen eine geheime Festung der Usurpatoren des selbsterklärten Neo-Imperiums ausgehoben. Trotz der schieren Übermacht des Feindes blieb diesem am Ende des Tages nichts anderes übrig, als die Selbstzerstörung seiner Operationsbasis zu veranlassen und sich aus dem Gefecht zurückzuziehen. Nicht ein einziges Kampfflugzeug wagte es, unseren Einheiten außerhalb des Nebelfelds zu begegnen. Diese Feiglinge hatten sich in einem lückenlosen Funkloch verschanzt, um ihre niederträchtigen Pläne voranzubringen; nun sollen sie sich auf ewig in den Trümmern ihres einstigen Größenwahns vor den Befreiern und legitimen Zivilisatoren aller Galaxien verstecken!


    Das Büro des Imperators hat sich auf Anfrage noch nicht zu der sicherlich herausragenden Bedeutung dieses strategischen Sieges auf ganzer Linie geäußert, jedoch zeigte sich Seine Majestät Kaiser Daraay I. in einem von seinem Pressesprecher verlesenen Schriftstück tief besorgt ob der weiter andauernden Kaffeekrise an Bord der Bane und sprach der Besatzung mit bewegenden Worten sein Mitgefühl in dieser schweren Zeit der Entbehrung aus. Er ermahnte uns zum spirituellen Zusammenhalt und zur materiellen Solidarität untereinander; ein einziger Schluck aus dem persönlichen Gebrauchsvorrat eines einzelnen vermag in einem anderen das tiefe Gefühl der Teilhabe und der Gemeinschaft zu fördern, das notwendig ist, um seine Moral für den Rest seiner Tagesschicht aufrecht zu erhalten. Diesen Worten können wir uns nur vollumfänglich anschließen. Als ein Medium, dessen Produktivität durch den Mangel an Koffein ebenfalls stark abgefallen ist, und als Empfänger zahlreicher Leserbriefe, aus denen die nur allzu verständliche Reizbarkeit des kalten Entzuges oder eines unzureichenden Substituts spricht, mussten wir uns den Geist dieser Lektion selbst regelmäßig ins Gedächtnis rufen. Lasst uns darum die letzten Tage der Mühsal in Würde ertragen und in der gemeinsamen Hoffnung der Lieferung harren, die da kommen mag.


    Während seine Ordensschwester Lady Turon auf heldinnenhafter Mission in den Untiefen des verwunschenen Nebels unterwegs war, ist Lord Dragneel seinerseits aber auch nicht ganz untätig geblieben. Um die Reaktionsgeschwindigkeit und den Gehorsam gegenüber dem Protokoll seitens der Crew im vielleicht kritischsten Bereich unserer Infrastruktur sicherzustellen, hat er innerhalb von kurzer Zeit mehrfach hintereinander einen Probekontaminationsalarm in der wissenschaftlichen Abteilung aktiviert und die Evakuierungszeit und Gründlichkeit der Abriegelung messen lassen. Wenig überraschend ist unsere Besatzung einsame Spitze im Evakuieren kontaminierter Abteilungen! Um der Simulation die nötige Anschaulichkeit zu verleihen, hat er mithilfe der Macht eine Art Trainingsdroiden gebastelt und gesteuert, der passend zur Jahreszeit im gruseligen Design eines bösartigen Killerskorpions mit extra spitzem Stachel daherkam. Zum anschließenden Schaukampf mit gleißendem Lichtschwert und einer überzeugenden Stuntassistentin gab sich sogar Erzherzog und Flottenadmiral Hailfire persönlich die Ehre, um der Darbietung fortgeschrittener Kampfkunst beizuwohnen. Killerskorpion-Figuren sind zu Dekorationszwecken ab sofort auch im SpaceToys-Store auf dem Einkaufsdeck erhältlich.


    Mehr anzeigen...


    * * * * *

    Als einziges Bordmagazin waren wir live vor Ort, als unser Landungsteam die THSD Bane wieder betreten hat und liefern hier exklusive Impressionen und O-Töne der einzelnen Mitglieder aus den Momenten zwischen der Landung und dem Beginn der Vollstreckung der zweiwöchigen Sicherheitsquarantäne!


    Lady Turon: *dehnt mit einem Ächzen ihren Rücken, der daraufhin laut knirscht* Ich werd' zu alt für den Sch**ß [Ermahnung d. Red.: Bitte halten Sie sich an die Nettiquette!]...


    Warrant Officer Kantorek: *reckt eine Faust in die Höhe* Vorwärts immer, rückwärts nimmer!


    Warrant Officer Smith: *stützt Ensign Rowl, deren rechte Schulter lädiert zu sein scheint, schaut dabei eher gelangweilt, als sei er gerade von einem Schulausflug in die nahegelegene Tibanna-Gasraffinerie zurückgekehrt* Wenn hier doch nur jemand wie eine Holonet-Prinzessin durchs All fliegen könnte, dann wäre uns einiges erspart geblieben...


    Ensign Rowl: *schaut sich an Smiths Seite immer wieder um und scheint etwas zu suchen, quiekt dann schmerzerfüllt auf, als sich ihr lädierter Arm zu weit von Körper entfernt, was Doktor Smith kurz zusammenzucken lässt* Meine Proben... hat irgendjemand meine Proben eingesammelt? Das war so viel Analysematerial...


    Captain Kinobe: *hinterlässt mehr Staubpartikel auf dem Hangarboden als die Einsatzkräfte von Marleth I und scheint sich überall auf einmal kratzen zu wollen* Ensign Rowl? Veranlassen Sie doch bitte, beim nächsten Außeneinsatz einen Staubsauger zum Standardequipment hinzuzufügen, ja?



    * * * * *


    Verpassen Sie nicht die nächste Episode unseres Magazins Spotted: Bane, unserer heißesten Anlaufstelle zum Wiederfinden und Kennenlernen flüchtiger Bekanntschaften oder vielleicht sogar der Liebe auf den ersten Blick! Jeden Primtag live um 20:00.


    Unser anonymer Schreiber schwärmt schon seit langer Zeit von der hinreißenden rothaarigen Ingenieurin C. Bei seiner Arbeit auf dem Gastronomie-Deck trifft er sie regelmäßig in den Abendstunden an, wo er ihr bewusst den guten Stoff ausschenkt. Bloß angesprochen hat er sie noch nie, denn dazu fehlte ihm bislang immer das Selbstvertrauen. Doch seine Tagträume werden jäh durchbrochen, als ihm sein bester Freund, der als Pflegeassistent auf der Krankenstation arbeitet, eröffnet, die schöne Unbekannte dort regelmäßig in vertrauter Zweisamkeit mit einem hochrangigen Offizier des Schiffes und engen Vertrauten des Erzherzogs anzutreffen. Ist die Krankenstation am Ende zu einem regelrechten Liebesnest geworden? Hat unser Protagonist aus einfachen Verhältnissen gegen eine solche Übermacht überhaupt eine Chance? Oder handelt es sich am Ende nur um ein besonders pikantes technisch-medizinisches Experiment?



    *** Nutzername erkannt...

    -

    * Automatische Weiterleitung aktiv

    -


    Es ist wohl die beste Lösung, dass wir erst einmal alle in Quarantäne verbleiben, solange niemand hier an Bord eine Vorstellung davon hat, was das Landungsteam da gerade verlassen hat. Kundschafterdroiden haben gerade Meldung gegeben, dass mittlerweile jede Spur irgendeines Gebildes innerhalb des Nebels fehlt. Es ist, als habe unsere bloße Präsenz an Bord den aktiven Zerfall in seine atomaren Bestandteile eingeleitet. Es sah aus wie eine ganz normale imperiale Raumstation, und es hat auch größtenteils funktioniert wie eine imperiale Raumstation. Mit Elektrizität, Lebenserhaltungssystemen, einem funktionierenden Hauptcomputer und uniformierten Besatzungsmitgliedern. All das kann sich doch nicht einfach so in Luft auflösen? Ganz ähnliches hat Lieutenant Choux über die Raumschlacht erzählt. Die feindlichen Jagdmaschinen sind bei direkten Treffern ebenfalls einfach zu Staub zerfallen. Ganz zu schweigen, dass sie plötzlich einfach da waren und auch in immer neuen Wellen Nachschub erhalten haben. Haben wir es am Ende mit einem Wesen zu tun, das sich spontan manifestieren und auflösen kann? Was für eine gruselige Vorstellung.

    Lord Dragneel hat schon angekündigt, uns alle auf Herz und Nieren testen zu wollen, und das wohl sogar ganz wörtlich. Was er von seinen Experimenten in unserer Abwesenheit schildert, mutet nicht weniger gruselig an. Er hat die Kristallproben aus dem All also per Kernschmelze dazu gebracht, eine schleimartige Einzellerkolonie freizusetzen, und ihr dann mithilfe der Macht die Struktur eines mehrzelligen Organismus gegeben, DNA inklusive. Dass diese Form intern schon als "Killerskorpion" bekannt ist, habe ich aber erst aus dem Bordfunk erfahren. Ich vertraue darauf, dass der Erzherzog-Admiral das Risiko sorgfältig abgeschätzt hat, die Proben nicht sofort zu vernichten und die Experimente fürs Erste weiterlaufen zu lassen. Andererseits ist es ja auch in unser aller Interesse; die Möglichkeit, willkürlich wuchernde Stauborganismen im eigenen Körper zu haben, hört sich zu sehr nach spontanen Krebswucherungen an, als dass ich es nicht zumindest überprüfen lassen wollte. Immerhin hat Lord Dragneel seiner eigenen Aussage nach ja selbst schon ein wenig davon im eigenen Körper, er wird sicherlich wissen, was zu tun ist. Und wer weiß, ob es nicht ansteckend ist? Vielleicht überträgt sich der Staub ja per Tröpfcheninfektion oder Körperkontakt. Ich hoffe, wir kommen der Sache schnell auf den Grund, bevor es dem Imperator zu bunt wird und er unsere sofortige Vernichtung zum allgemeinen Infektionsschutz befiehlt.



    Schiffsstatus

    Gut

    • Hülle: 72%
    • Schilde: 90%
    • System: 62%


    Scans

    • ---




    Ut stellae sempiternum sperantum coruscent lumina


    Loki Kinobe


    Line Captain



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    Staff Petty Officer Nahyan al'Ligoninė

    THSD Bane

    Operator

    Abteilung Militärische Anlaufstelle

    Zeitindex: 230930 n.E.

    Geheimhaltungsstufe: Gelb


    -[o]- ---> Start of Transmission <--- -[o]-


    An das operative Hauptquartier der THSD Bane,

    unsere Unterstützungseinheiten haben erfolgreich Kontakt zu Lieutenant Choux' Jagdmaschinen hergestellt und unterstützen diese bei der Abwehr des Überraschungsangriffes durch feindliche Einheiten des Typs TIE MK-3. Da die Informationen zum Kampfgeschehen nur sehr bruchstückhaft und immer mit einer gewissen Verzögerung aus dem Funkloch des Nebels gelangen, kann ich immer nur schlaglichtartige Updates liefern, die der strategischen Führung hoffentlich dennoch als Grundlage zur weiteren Entscheidungsfindung dienen können. Da sich das Bodeneinsatzteam derzeit als verschollen erweist und der Feind ungewöhnlich hohen Nachschub an neuen Einheiten erhält, wird um eine baldige Aktualisierung der Einsatzbefehle gebeten. Weitere Details hänge ich wie gewohnt unten an.



    Allzeit zu unserer geistig-moralischen Erbauung:

    • Seine Majestät Imperator Daraay I.


    Anwesende Besatzung

    • [KO] Archduke Admiral Acido Hailfire
    • [1O] Line Captain Loki Kinobe [missing in action]
    • [2O|AD|NK] Elder Lord Commander Natsu Dragneel
    • [LSO] Adept Lady Officer Leila Turon [missing in action]
    • [JSF] Second Lieutenant Quia Choux
    • [LWO] Warrant Officer Bill Kantorek [missing in action]
    • [ING] Senior Crewman Carrie Morisson


    Gastoffiziere

    • [OP] Ensign Constance Rowl [missing in action] --> Asterlake, Olea [TSD Darkness]


    Auftrag

    • Mobilisierung der Verteidigung gegen einen bewaffneten Angriff durch Jagdmaschinen
    • Expedition zu einer mutmaßlich künstlichen Struktur inmitten des derzeitigen Systems
    • Aufklärung des extragalaktischen Raums unter höchster Geheimhaltungsstufe


    System

    • [unbekannt]


    Standort nach Beendigung der Mission

    • [unbekannt]


    Imperiale Kontakte

    • - - -


    Neutrale Kontakte

    • - - -


    Feindkontakte

    • Unüberschaubar viele, nicht näher zuordbare TIE MK-3



    Wichtige Missionsvorkommnisse

    Wer auch immer unser Feind sein mag, sie halten es mit der Datensicherheit nicht allzu eng, denn unsere Einheiten berichten, dass die gegnerischen MK-3 allesamt auf einem öffentlichen Funkkanal miteinander kommunizieren. Ob es sich dabei um ein eklatantes Versehen handelt oder um das Standardvorgehen in ihren Reihen, vermag niemand zu beantworten. Gleichzeitig werden über diesen Kanal allerdings keinerlei Informationen geteilt, die auf den Ursprung der Neuankömmlinge oder gar auf eine Einsatzbasis hindeuten würden. Es handelt sich - zumindest unseren spärlichen Aufzeichnungsschnipseln zufolge - ausschließlich um die typische Schlachtkommunikation innerhalb einer Jagdstaffel. Eine Art Staffelführer, der die Manöver des Feindes koordinieren würde, fehlt dagegen völlig. Die Funksprüche sind allesamt reaktiv, als hätten wir es mit Holospielcharakteren zu tun. Unsere Abteilung ringt noch um eine einheitliche Interpretation dieses absurden Schauspiels. Es könnte sich um rein psychologische Kriegsführung handeln, etwa ein Ablenkungsmanöver unserer Feinde, um den internen Funk zwischen unseren eigenen Jagdmaschinen zu überlagern. Eine weitere Vermutung lautet, dass die feindlichen Cockpits gar nicht von organischen Wesen, sondern von simplen Droidenmatrizen besetzt sind, deren Sprachausgabe auf ein rudimentäres Level beschränkt ist, das noch unter dem der B1-Kampfdroiden während der Klonkriege liegt.


    Die zweite Interpretation würde durch die Art und Weise gestützt werden, wie die feindlichen Jagdmaschinen auf einen direkten Treffer reagieren. Anders als herkömmliche Maschinen scheinen diese hier nicht aus der klassischen Durastahllegierung gefertigt zu sein, die sich bei direktem Beschuss erst auf mehrere tausend Grad Celsius erhitzt und anschließend an ihren Sollbruchstellen zerspringt. In einem solchen Fall explodiert ja schließlich der Treibstofftank und verbrennt das organische Material im Innern des Cockpits. Die Maschinen, die wir hier jedoch bislang vernichtet haben, sind weder explodiert noch zersprungen, sondern einfach zu Staub zerfallen. Ein Leichnam ist bei diesen Zerfallsprozessen noch nicht entdeckt worden. Überhaupt scheint der Feind eher auf Quantität als auf Qualität zu setzen, denn unsere Einheiten berichten von Nachschubwellen im Minutentakt, die wie aus dem Nichts plötzlich wie eine Wand in der Nähe der Zielstruktur im Nebel auftauchen. Für eine so große Population an mehrzelligen, intelligenten Lebewesen gab es in diesem System zuvor keinerlei Anzeichen, und auch die THSD Bane hat seit unserem Eintreffen keinen weiteren Systemeintritt einer hinreichend großen Flottille registriert.


    Mehr und mehr wirkt es neben all diesen Ereignissen im Raumkampf fraglich, ob das Bodeneinsatzteam unter Captain Kinobe und Lady Turon überhaupt noch am Leben ist. Seit Beginn der Kampfhandlungen ist der direkte Funkkontakt zur Zielstruktur abgebrochen, und mittlerweile macht die Struktur in Echtzeit einen Zerfallsprozess durch, für den echter Durastahl Jahrtausende benötigen würde. Ganze Äste des Gebildes brechen an ihren dünnsten Verbindungselementen einfach ab und zerfallen - wie ein getroffener MK-3 - zu Staub. An unseren eigenen Maschinen konnten ähnliche Zerfallsprozesse bislang dagegen nicht einmal in Ansätzen beobachtet werden. Unser letztes Update hat gemeldet, dass Lieutenant Choux' Einheiten langsam aber sicher von der Struktur zurückgedrängt werden, während der Feind wohl begonnen hat, das Landeshuttle unter Beschuss zu nehmen. Ob ein weiteres Shuttle die Zielstruktur rechtzeitig vor deren endgültigem Zerfall erreichen kann, bzw. ob es überhaupt die schier endlose Flut an feindlichen Jagdmaschinen durchdringen könnte, muss an dieser Stelle anderen zur Beurteilung offenbleiben.


    Aufgrund der Dringlichkeit all dieser Entwicklungen wird um eine Aktualisierung der Einsatzbefehle dringend gebeten. Sowohl ein Befehl zum Rückzug als auch ein Befehl zur Extraktion des Außenteams hätte potentiell weitreichende Konsequenzen und muss zwingend von einem bevollmächtigten Offizier getroffen werden. Gerade eben ist mir bestätigt worden, dass Lord Dragneel nach seinem Laborunfall zusammen mit seiner Partnerin erfolgreich aus der Krankenstation entlassen worden ist. Mittlerweile ist neben seinem Namen im Interkom - und natürlich auch dem seiner Partnerin - allerdings wieder ein 'Quarantäne'-Symbol eingetragen worden. Ein Anruf in der Krankenstation hat ebenfalls keine Klarheit gebracht, denn offenbar ist die gesamte wissenschaftliche Abteilung schon wieder abgeriegelt, nachdem dort eine Art "Weltraumskorpion" ausgebrochen ist. Da ich mir nicht sicher bin, wie viele Laborunfälle uns noch bevorstehen und wie die Befehlskette im Augenblick besetzt ist, bitte ich das operative Hauptquartier darum, einfach den Kontakt zu der zielführendsten Stelle herzustellen.



    Schiffsstatus

    Gut

    • Hülle: 72%
    • Schilde: 90%
    • System: 62%


    Scans

    • ---




    Hundertprozentige Sicherheit bei maximalem Komfort!


    Nahyan al'Ligoninė


    Staff Petty Officer



    -[o]- --- > End of Transmission<--- -[o]-

    -[o]- --- > Incoming Message < --- - [o]-


    THSD Bane

    Dark Scion Sumitah Nginggil

    Mystischer Aufklärungsdienst

    Zeitindex: 090930 n.E.

    Geheimhaltungsstufe: ROT


    -[o]- ---> Start of Transmission <--- -[o]-


    An das Büro Seiner Majestät Imperator Daraay I.

    Eure Hoheit! Unsere Kenntnisse über die lokale Zersplitterung des Machtfeldes weiten sich durch die unermüdliche Arbeit des Reichs-Mystikkorps stetig aus. Eure Aufklärungseinheiten aus den Reihen der regulären Streitkräfte haben unmittelbaren Kontakt zu Objekt 22B, der künstlichen Struktur im Nebelfeld, das derzeit Operationsbasis der THSD Bane ist, aufgenommen. Eine automatisierte Verortung und Kodifizierung der anomalen Objekte liegt aufgrund der Verzögerungen in der kartografischen Arbeit dieser Galaxie leider noch immer nicht im Bereich des Möglichen. Nach wie vor handelt es sich um einen wissenschaftlichen Blindflug, der nur aufgrund der sporadischen Übermittlung spärlichster Informationsfragmente durch das aufgewendete Personenmaterial auch nur geringste Erfolge verzeichnen kann. Untenstehender Lagebericht möge Seiner Majestät überlassen, ob bzw. in welchem Umfang er nach der nicht unwahrscheinlichen Vernichtung der derzeitigen Personaleinheiten weitere Personaleinheiten mobilisieren möchte.



    Allzeit zu unserer geistig-moralischen Erbauung:

    • Seine Majestät Imperator Daraay I.


    Anwesende Besatzung

    • [KO] Archduke Admiral Acido Hailfire
    • [1O] Line Captain Loki Kinobe
    • [2O | AD | NK] Adept Lord Commander Natsu Dragneel
    • [JSF] Second Lieutenant Quia Choux
    • [LSO] Adept Lady Officer Leila Turon
    • [LWO] Warrant Officer Bill Kantorek
    • [MO] Warrant Officer Tobias Smith



    Gastoffiziere

    • [OP] Ensign Rowl --> Asterlake, Olea [TSD Darkness]
    • [JP] Crewman Aanlor --> Inarin, Aiv [ISD II Destructor]


    Auftrag

    • Mobilisierung der Verteidigung gegen einen bewaffneten Angriff durch Jagdmaschinen
    • Erforschung der unbekannten Struktur im Zentrum des Nebels von [unbekannt]
    • Aufklärung des extragalaktischen Raums unter höchster Geheimhaltungsstufe


    System

    • [unbekannt]


    Standort nach Beendigung der Mission

    • [unbekannt]


    Imperiale Kontakte

    • - - -


    Neutrale Kontakte

    • 1 massives stationäres Objekt unbekannten Ursprungs


    Feindkontakte

    • Mehrere nicht näher zuordbare TIE MK-3



    Wichtige Missionsvorkommnisse

    Wie geplant sind die Aufklärungseinheiten der THSD Bane erfolgreich auf der vermeintlichen "Raumstation" im Inneren des Nebelfelds gelandet. Die Reibungslosigkeit des darauffolgenden Eintritts ins Innere der gigantischen Struktur vermag dennoch zu überraschen. Auch die völlige Passivität des Objekts gegenüber einem externen Entermanöver hat zurecht die Frage aufgeworfen, ob der Begriff einer Station hier überhaupt anwendbar wäre, verfügen doch Raumstationen gemeinhin über eine ausgedehnte Näherungskontrolle und -regulierung. Erste Bilder, die unsere Mystikerinnen über Umwege von den Frontkameras zweier Jagdmaschinen erhalten haben, sind zwar zu unscharf, um aus ihnen ein 3D-Modell der Gesamtstruktur zu konstruieren, geben aber einen Überblick über das Ausmaß und die generelle ästhetische Wirkung des Objekts. Die erste Assoziation, die beim ersten Betrachten der Bilder aufkommt auch von unserer Abteilung geteilt wird, ist tatsächlich die Bauart imperialer Raumstationen, vorsichtig eingegrenzt auf die allgemeine Linie der Cardan-Klasse, wie Kuat Drive Yards sie seit den frühesten Tagen des Reiches produziert.


    Doch wirkt die Struktur nur auf den ersten Blick wie eine ganz normale Raumstation unseres Reiches. Bei Betrachtung der Bildperipherie fällt eine gewisse Zufälligkeit in der Anordnung der einzelnen Stationssegmente ins Auge - das einzelne Segment mag wie eine perfekte Replika des Bekannten wirken, doch zeichnet sich die Gesamtheit des Gebildes durch den Eindruck eines fehlenden Sinnzusammenhangs aus. Einmal ist hier ein Abschnitt redundant an einen identischen Abschnitt angeschlossen, ein anderes Mal ist dort ein eigentlich zwingender Bestandteil gänzlich ausgelassen worden. Ganze Zweige enden im Nichts, andere erstrecken sich wie ein Labyrinth aus rohrförmigen Armen in absurde Längen oder schlingen sich aufeinander zurück. Der Eintrittsvektor der eingesetzten Aufklärungseinheit mag auf den ersten Blick wie ein Hangar wirken, doch ist nicht vorhersehbar, welche Abteilungen an ihn angrenzen, oder ob die Übergänge zwischen ihnen überhaupt passierbar sind. Es ist nicht auszuschließen, dass die Einheit erst durch ein Knäuel von gebogenen Durchgängen klettern und dabei gelegentlich eine Wand durchbrechen muss, um überhaupt ins nächstliegende Gebiet vorzudringen.


    Ebenso wirkt es möglicherweise nur auf den ersten Blick so, als läge das Konstrukt nur passiv zu unserer freien Betrachtung da. Nur wenige Minuten nach der Kontaktaufnahme durch die Landungseinheiten hat sich bereits eine perfekt abgestimmte Staffel an feindlichen Jagdflugzeugen zu deren Verteidigung manifestiert. Bei Betrachtung der Frontalaufnahmen handelt es sich zweifelsfrei um Einheiten imperialen Typus. Allerdings weisen diese einen Grad an interner Kohärenz auf, die realen Einheiten dieses Typus - nach Rücksprache mit einem Experten der operativen Abteilung - unter den limitierenden Bedingungen des Nebelfelds überhaupt nicht möglich wäre. Ebenso fehlt jedwede Dokumentierung einer externen Präsenz im gegenwärtigen System - weder der allgemeine Systemscan der Bane noch der erste Durchflug ihrer Jagdstaffel haben auch nur eine Spur dieser Jagdmaschinen aufzeichnen können. Es wirkt so, als seien sie aus dem Nichts entstanden. Eine letzte Information von der Landungseinheit im Innern der Station vor dem Abbruch der Verbindung handelte vom Fund eines Leichnams, der einst einem organischen Lebewesen gehört haben soll. Es scheint also, als habe die Struktur nicht nur externe, sondern auch interne Mechanismen, um Unbefugte aus ihrem System zu spülen.


    - - - - - UPDATE - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - -


    Zum zweiten Mal in diesem Quartal hat Lord Dragneel es geschafft, einen Laborunfall mit anschließendem Lockdown auszulösen. Aber diese bloße Störung im Betriebsablauf ist nicht der Sinn dieses Updates. Unsere Hypothesen lagen falsch. Was der Lord bei seinen eigenen Forschungen unvermittelt zutage gefördert hat, ist die nahezu beliebige Formbarkeit der Kristallproben, die über Marleth I hatten extrahiert werden können. Bei seinen Kalkulationen hat er sich jedoch verschätzt: nicht er ist es, der die Form nach seinem Willen gestaltet und wirken lässt. Vielmehr sind es die Zellproben, die unter externer Beeinflussung adaptieren und ein komplexes Mimikry anwenden, um den Stressor durch eine homöologische Imitation zu eliminieren.


    Ebenso ist es nicht die vermeintliche Raumstation, die den Nebel um sich herum ausstößt. Es ist der Nebel, der die Stressoren in sich selbst vereinnahmt und als homöologischen Konter einsetzt. Ein solches Ausmaß an Komplexität hat jedoch noch keine bekannte Lebensform zum Ausdruck gebracht. Hier werden nicht nur mechanische, chemische oder simple ästhetische Reize imitiert, sondern ganze Gebilde denkender und fühlender Schaffenskraft. Die Zersplitterung in der Macht selbst ist dabei wohl ihre dunkelste Errungenschaft - das Machtfeld ist hier nicht einfach "gestört", wie durch ein Ritual der dunklen Seite, sondern vielmehr vereinnahmt und wie durch Lichtbrechung in unkenntlicher Art und Weise auf sich selbst zurückgespiegelt. Wir Machtsensitiven spüren es wie eine Wunde in unseren Köpfen, wie eine entropische Reizüberflutung, wann immer wir versuchen, unseren Geist an dieser Stelle in das Machtfeld eintauchen zu lassen. Und niemand kann die Konsequenzen eines uneingeschränkt zur Echtzeit-Adaption fähigen Zellhaufens für die Galaxis, wir wir sie kennen, ersehen, sollte er jemals seinen Weg dorthin finden.



    Schiffsstatus

    Gut

    • Hülle: 72%
    • Schilde: 90%
    • System: 62%


    Scans

    • ---




    Ich will, also bin ich.


    Sumitah Nginggil


    Dark Scholar



    -[o]- --- > End of Transmission<--- -[o]-

    -[o]- --- > Incoming Message < --- - [o]-

    Staff Petty Officer Nahyan al'Ligoninė

    THSD Bane

    Operator

    Abteilung Militärische Anlaufstelle

    Zeitindex: 260830 n.E.

    Geheimhaltungsstufe: Gelb


    -[o]- ---> Start of Transmission <--- -[o]-


    An das operative Hauptquartier der THSD Bane,

    zwei Notsignale konnten gerade am Rande des Nebels, nahe des Eintrittsvektors unserer Aufklärungseinheit, lokalisiert werden, die mutmaßlich beide von Piloten dieses Schiffes stammen. Normalerweise hätte ich die Funksprüche direkt an die Brücke durchgestellt, doch der Erzherzog Admiral befindet sich derzeit bei der routinemäßigen Wartung, und Lord Dragneel offenbar auf der Krankenstation, nachdem er mit einer Crewman im Labor "Leben geschaffen" hat. Warum ausgerechnet der Lord deswegen zum Ultraschall muss und nicht die Crewman, weiß ich nicht. Ich könnte schwören, bei meiner Frau und mir war es damals umgekehrt vor der Geburt unserer Tochter. Aber Doktor Thurr redet auch nicht immer sonderlich verständlich. Um dennoch eine angemessene Reaktion erörtern zu können, verweise ich auf eine detaillierte Inhaltsangabe der Nachricht im Anhang.



    Allzeit zu unserer geistig-moralischen Erbauung:

    • Seine Majestät Imperator Daraay I.


    Anwesende Besatzung

    • [KO] Archduke Admiral Acido Hailfire
    • [1O] Line Captain Loki Kinobe
    • [LSO] Lady Officer Leila Turon
    • [JSF] Second Lieutenant Quia Choux
    • [LWO] Warrant Officer Bill Kantorek
    • [ING] Senior Crewman Carrie Morisson


    Auftrag

    • Expedition zu einer mutmaßlich künstlichen Struktur inmitten des derzeitigen Systems
    • Aufklärung des extragalaktischen Raums unter höchster Geheimhaltungsstufe


    System

    • [unbekannt]


    Standort nach Beendigung der Mission

    • [unbekannt]


    Imperiale Kontakte

    • - - -


    Neutrale Kontakte

    • - - -


    Feindkontakte

    • Mehrere nicht näher zuordbare TIE MK-3



    Wichtige Missionsvorkommnisse

    Die Landung des Außenteams auf der unbekannten Struktur scheint völlig reibungslos vonstatten gegangen zu sein. Offenbar handelt es sich tatsächlich um eine Art Raumstation, die dem imperialen Design recht nahe kommt. Fürs Erste ist die Priorität der Mission - nämlich der Schutz der Bodenkräfte - also zumindest von außen nicht gefährdet. Im Innern der Station dagegen konnten Spuren von Sauerstoff nachgewiesen werden, künstliche Schwerkraft, und mindestens ein Leichnam eines Angehörigen der menschlichen Spezies, der offenbar eines unnatürlichen Todes gestorben ist. Sichtbare Spuren getrockneten Blutes deuten darauf hin, dass es in nicht allzu ferner Vergangenheit zu hinreichend heftigen Gewaltausbrüchen an Bord der Station gekommen sein muss.


    Das waren die letzten Informationen, die die Signalträger von ihrer Einheit bezüglich des primären Missionsstatus erhalten haben, bevor sie als Boten außer Komreichweite geschickt wurden. Während des Erkundungseinsatzes haben nämlich mehrere unbekannte Flugobjekte das Perimeter um den Nebel herum durchbrochen und Kurs auf die Station in dessen Innern genommen. Laut Beobachtung scheinen die Neuankömmlinge zunächst gar keine Notiz von unseren Einheiten genommen, sondern sich unabhängig von ihnen dem Missionsziel genähert haben. Bei näherer Betrachtung liegt auch bei den Flugobjekten eine imperiale Provenienz nahe, denn als Modell konnte zweifelsfrei der TIE MK-3 identifiziert werden. Erst in kürzester Distanz eröffneten sie schließlich das Feuer auf die Staffel unter Lieutenant Choux' Kommando. Diese Tatsache deutet stark darauf hin, dass auch die feindlichen Jagdmaschinen mit denselben kommunikativen und sensorischen Limitationen zu kämpfen haben wie unsere Einheiten. Sollte die Raumstation also tatsächlich imperialen Ursprungs sein, so wäre sie viel wahrscheinlicher späteren Ursprungs als der Nebel selbst; im umgekehrten Fall müssten die Navigationsfertigkeiten unserer Feinde den unseren in diesem Nebel weit überlegen sein.


    Ein Einschub zum MK-3:

    Sienar Fleet Systems Inc. hält nach wie vor das Monopol für die Herstellung und den Vertrieb dieser Einheiten, sämtliche Lizenznehmer sind beim Reichshandelsministerium registriert. Urheberrechtsverletzungen sind dem Reichskartellamt aus unserer Heimtgalaxie nicht bekannt, überhaupt wären diese Maschinen technologisch viel zu anspruchsvoll herzustellen, als dass sie im Geheimen autonom massenproduziert werden könnten. Alleine die Lieferketten wären ohne eigens designierte Ressourcenplaneten gar nicht zu replizieren. Nur zwei Szenarien erscheinen aus diesen Gründen hier denkbar: a) es handelt sich um Einheiten des Usurpators Mikosh, die während der großen Wirren vor vier Jahren abgezweigt worden sind; oder b) es handelt sich um Einheiten eines weiteren Außenpostens des Reiches, der hier bereits seit längerer Zeit etabliert ist, und die Feindseligkeiten zwischen beiden Staffeln basieren auf einem Missverständnis.


    Ebenso sollte die Brücke für ihre Reaktion berücksichtigen, dass eine Art elektromagnetische "Welle" im Innern des Nebels aufgefasst wurde, die zur Zeit zwar langsam, aber stetig auf die beteiligten Jagdmaschinen zurollt. Wobei es sich hierbei handelt, konnte keines der beiden Notsignale aufschlussreich darlegen. Unklar ist ebenfalls, ob die feindlichen Einheiten die "Welle" selbst nicht für eine Gefahr halten oder sie einfach selbst noch nicht registriert haben. Denkbar ist auch, dass sie sich gegen die elektromagnetische Strahlung immunisiert haben, ähnlich wie die Usurpatoren gegen die Apparaturen der Shkaam in unserer Heimatgalaxie. In jedem Fall bleibt der Nebel eine kommunikative Black Box und damit ein nicht zu kalkulierendes Risiko für jede weitere Einheit, die wir hineinsenden mögen. Möglicherweise werden die übernatürlich Begabten unter uns, Lord Dragneel und Lady Turon, die einzigen sein, die in der Lage sein werden, die bestehenden Limitationen zu hinterlaufen.



    Schiffsstatus

    Gut

    • Hülle: 72%
    • Schilde: 90%
    • System: 62%


    Scans

    • ---




    Hundertprozentige Sicherheit bei maximalem Komfort!


    Nahyan al'Ligoninė


    Staff Petty Officer



    -[o]- --- > End of Transmission<--- -[o]-

    -[o]- --- > Incoming Message < --- - [o]-


    THSD Bane

    Operative Abteilung

    Zeitindex: 120830 n.E.

    Geheimhaltungsstufe: GELB


    -[o]- ---> Start of Transmission <--- -[o]-


    Willkommen im OP-Meldeportal der THSD Bane! Bitte haben Sie ein wenig Geduld, Sie werden in Kürze weitergeleitet.

    Anfrage wird verarbeitet...

    Livefeed der Geheimhaltungsstufe GELB:

    Verbindung fehlgeschlagen! Sie sind derzeit nicht mit dem Holonet-Adapter der THSD Bane verbunden. Bitte haben Sie ein wenig Geduld, Ihre Nachricht wird versendet, sobald die Verbindung wiederhergestellt ist.

    Nachrichten-Vorschau:



    Schiffsstatus

    Gut

    • Hülle: 72%
    • Schilde: 90%
    • System: 62%


    Scans

    • ---



    Wir bedanken uns für Ihren Einsatz!


    THSD Bane


    Operative Abteilung

    -[o]- --- > Incoming Message < --- - [o]-


    THSD Bane

    Dark Scion Sumitah Nginggil

    Mystischer Aufklärungsdienst

    Zeitindex: 220730 n.E.

    Geheimhaltungsstufe: ROT


    -[o]- ---> Start of Transmission <--- -[o]-


    An das Büro Seiner Majestät Imperator Daraay I.

    Eure Hoheit! Ein stetes Störgefühl in der Macht, als verfolge uns ein verborgener Beobachter durch eine verlassene, dunkle Gasse, emaniert seit kurzer Zeit von Euren Kronvasallen an Bord der THSD Bane ausgehend. Während der vergangenen Stunden habe ich das Aktivitätenprotokoll dieses Schiffes nach Antworten durchforstet und bin davon überzeugt, den Ursprung der übernatürlichen Vorwarnung im Wesentlichen auf die Arbeit der wissenschaftlichen Abteilung eingrenzen zu können. Es bleibt selbstredend Seiner Majestät vorbehalten, auf diese Entwicklungen zu reagieren, wie Er es für angemessen erachtet, doch soll untenstehende Auswertung meiner Verpflichtung zu Rat und Tat genüge tun.



    Allzeit zu unserer geistig-moralischen Erbauung:

    • Seine Majestät Imperator Daraay I.


    Anwesende Besatzung

    • [KO] Archduke Admiral Acido Hailfire
    • [1O] Line Captain Loki Kinobe
    • [2O | AD | IS | NK] Dark Major Knight Natsu Dragneel
    • [JP] Second Lieutenant Quia Choux
    • [LSO] High Master Sergeant Knight Leila Turon
    • [LWO] First Petty Officer Bill Kantorek
    • [MO] Master Chief Petty Officer Tobias Smith



    Gastoffiziere

    • [OP] Ensign Rowl --> Asterlake, Olea [TSD Darkness]
    • [JP] Crewman Oriza --> Inarin, Aiv [ISD II Destructor]


    Auftrag

    • Erster bemannter Aufklärungsrundflug durch die Jagdstaffeln
    • Erforschung des Nebels im Zentrum von [unbekannt]
    • Aufklärung des extragalaktischen Raums unter höchster Geheimhaltungsstufe


    System

    • [unbekannt]


    Standort nach Beendigung der Mission

    • [unbekannt]


    Imperiale Kontakte

    • - - -


    Neutrale Kontakte

    • 1 massives stationäres Objekt unbekannten Ursprungs


    Feindkontakte

    • - - -



    Wichtige Missionsvorkommnisse

    Dass die Kristallresiduen, die sich über nahezu jedes System in dieser Galaxie verbreitet haben, kleinste Mikroorganismen in sich einschließen, die nicht nur dem organischen Stoffwechsel unterworfen sind, sondern auch eine Emissionssignatur im psionischen Feld der Macht erzeugen, ist ja bereits hinlänglich etabliert worden. Ebenso wissen wir, dass die individuellen Einzeller über ihre Machtsignaturen auch ohne physischen Kontakt über teils mittlere Distanzen hinweg auf die Beeinflussung eines jeweils anderen Einzellers reagieren. Nicht nur führt die physikalische Manipulation des einen Einzellers zu einer physikalischen Reaktion aller anderen Einzeller in einem gewissen Radius, etwa der plötzlichen Bewegung von entnommenen Proben im Labor während des Abbaus weiterer Proben draußen im All, sondern auch die psionische Beeinflussung des einen Einzellers führt zu einer regelrechten Resonanzkaskade der anderen, sodass sich kurzzeitig sogar eine Art Echtzeitnetzwerk aller Machtbegabten im unmittelbaren Kontakt mit einem solchen Einzellerkristall bilden kann. Beinahe wäre ich geneigt, einen Vergleich zu den bestens bekannten Midichlorianern zu ziehen, wenn diese nicht eines mehrzelligen Wirts bedurften, um überhaupt lebensfähig zu sein. Vielleicht handelt es sich aber trotzdem um eine Art Midichlorianer 2.0, sozusagen um eine Art "Maxichlorianer".


    Das Nebelfeld im Innern des Systems, das die THSD Bane zum neuesten Ziel ihrer Aufklärung im Dienste unseres Reiches gemacht hat, wird von einem dichten Asteroidengürtel umgeben, der ohne Zweifel dieselben Kristallresiduen aufweist, die ohnehin über die gesamte Galaxie verteilt sind. Der Beschuss durch die Turbolaserbatterien gegen einzelne Asteroiden haben jedenfalls die bekannte Agitation unter den bereits an Bord befindlichen Proben ausgelöst wie zuvor über Marleth I, wie aus den internen Logs des biochemischen Labors hervorgeht. Viel interessanter ist an dieser Stelle jedoch das Ausbleiben jeglicher Reaktion auf den Durchflug der Jagdflugzeuge des Schiffes durch den Nebel im Innern des Asteroidengürtels. Es scheint, als wirkten die Nanopartikel des Nebels invers zu den bekannten Kristallen, nicht etwa verstärkend, sondern vollständig absorbierend. Der Eintritt der Maschinen in das Nebelfeld glich einem Verschwinden selbiger von der astrografischen und psionischen Landkarte.


    Bis hierhin handelt es sich zweifellos um einen ordinären Aufklärungseinsatz. Nach Abgleich der Zeitstempel der wissenschaftlichen Logs der THSD Bane und der Dokumentation meiner Scholaren begann das derzeitige Erzittern der Macht, als Lord Dragneel unbegleitete Eigenversuche an den gesammelten Proben angestellt hat. Ein Logbucheintrag der wissenschaftlichen Abteilung berichtet von einer Notfallevakuierung, als die psionische Stimulierung der Kristalle die Einzeller im Inneren in einer Weise beeinflusst hat, die geeignet war, die kristalline Hülle vollständig zu schmelzen und ionisierende Strahlung zu emittieren. Eine nachträgliche Analyse der organischen Überreste dieser gezielten Kernschmelze unter stabilen Laborbedingungen hat Atomkerne gefunden, deren Masse der von Ruthenium-99-Isotopen entspricht und noch immer moderate Beta-Strahlung emittiert. Die Rekonstruktion des Trägermaterials vor Zerfall ist derzeit noch nicht abgeschlossen. Dennoch ist der Vorfall höchst bedenkenswert; normalerweise sollte der Einsatz der Macht, zumal der spontane Einsatz eines einzelnen, keinen nuklearen Unfall auslösen.


    Währenddessen bereitet sich ein Einsatzteam auf einen Bodengang im Innern des Nebelfelds vor, nachdem die Jagdflugzeuge dort eine allem Anschein nach künstliche Struktur von hypermassiven Ausmaßen angetroffen haben. Für die Einsatzbeteiligten unterliegt dies dem normalen Risiko im kaiserlichen Dienst. Doch nach wie vor ist nichts Genaueres über die Zusammensetzung des Nebels bekannt, abseits seiner absorbierenden Eigenschaften. Beunruhigend sind interne Memos aus der operativen Abteilung, die davon berichten, dass Lord Dragneel sich derzeit in einer Art Trance-Zustand auf der Brücke befindet und dabei in unregelmäßigen Abständen die Worte „Es ist nicht einfach Leere“ wiederholt. Wenn die Nanopartikel dieses Nebels ebenfalls machtaktiv sein sollten, erklärt die Kommunikation des Lords mit ebendiesen möglicherweise das dauerhaft anhaltende Störgefühl. Andererseits eröffnet es die Erwägung einer noch viel größeren Gefahr, und möglicherweise erweist sich die Struktur im Inneren des Nebels damit als Todesfalle. Denn es ist nicht zu beantworten, ob die Struktur überhaupt im Nebel errichtet worden ist – oder ob der Nebel nicht vielmehr von ihr selbst ausgestoßen wurde und der Asteroidengürtel als Rohmaterial dient, wie es bei der Sternenschmiede oder der Gießerei der Rakata im Kurost-Sektor der Fall gewesen war. Ich möchte bei dieser Gelegenheit noch einmal ins Gedächtnis rufen, dass die einmal aktivierte Sternenschmiede nur unter massivsten Verlusten der gesamten damals republikanischen Flotte überhaupt hatte vernichtet werden können.


    Mein Lehnsherr, dies kann nur ein vorläufiger Überblick über die Risikoeinschätzung zur übernatürlichen Forschung durch die THSD Bane gewesen sein. Ich fürchte, dass mein Team fürs Erste ruhen muss – zur Auseinandersetzung mit der Akte zu „Operation Sehnippel“, die von einem der experimentierfreudigeren Ärzte geführt wird, werden wir all unserer mentalen Stärke bedürfen.


    Schiffsstatus

    Gut

    • Hülle: 72%
    • Schilde: 90%
    • System: 62%


    Scans

    • ---




    Ich will, also bin ich.


    Sumitah Nginggil


    Dark Scholar



    -[o]- --- > End of Transmission<--- -[o]-

    -[o]- --- > Incoming Message < --- - [o]-

    Line Captain Loki Kinobe

    THSD Bane

    Erster Offizier

    Zeitindex: 080730 n.E.

    Geheimhaltungsstufe: Gelb


    -[o]- ---> Start of Transmission <--- -[o]-


    Der Kleine Bendutag-Newsletter - Reichhaltige Infohäppchen zum Frühstück unserer Kameradinnen und Kameraden! Kalenderwochen 33-35b

    Drei Wochen lang wurde die Nacht zum Tag in unserer neuen Heimat auf Marleth I., während die Besatzungen der THSD Bane, der ISD II Destructor und der Twilight of the Gods einträchtig ihren hochverdienten Sieg über die Verräter gefeiert haben. Dabei stets mitten unter uns: Admiral Theanga, Admirälin Filor und Seine Hoheit Flottenadmiral Hailfire, die mit auf diesen Sieg angestoßen haben. Doch nach jedem Vergnügen ruft bekanntlich wieder die Arbeit, die uns alle braucht. Ein Grund zur Tristesse? Ganz im Gegenteil! Die Arbeit fordert zwar Kraft, doch macht sie uns im Gegenzug stark genug dafür, dass unsere Sache weitergehen kann.

    Eine kurze Erfolgsbilanz der vergangenen Woche...




    Allzeit zu unserer geistig-moralischen Erbauung:

    • Seine Majestät Imperator Daraay I.


    Anwesende Besatzung der THSD Bane

    • [KO] Archduke Admiral Acido Hailfire
    • [1O] Line Captain Loki Kinobe
    • [2O|AD|NK] Adept Lord Commander Natsu Dragneel
    • [JSF] Second Lieutenant Quia Choux
    • [LSO] Lady Officer Leila Turon
    • [MO] Warrant Officer Tobias Smith
    • [ING] Leading Crewman Carrie Morisson


    Gastoffiziere der THSD Bane

    • [OP] Ensign Rowl --> Asterlake, Olea [TSD Darkness]
    • [NAV] Crewman Jaran --> Inarin, Aiv [ISD II Destructor]



    Auftrag

    • Fortsetzung der Aufklärung des Nebels im [unbekannt]-System
    • Strategische Neuaufstellung nach einem unvorhergesehenem Schadensfall
    • Aufklärung des extragalaktischen Raums unter höchster Geheimhaltungsstufe


    System

    • [unbekannt]


    Standort nach Beendigung der Mission

    • [unbekannt]


    Imperiale Kontakte

    • - - -


    Neutrale Kontakte

    • - - -


    Feindkontakte

    • - - -



    Wichtige Missionsvorkommnisse

    Vor einigen Wochen erst hatten wir ja wie durch Zufall einen wunderschönen Sternennebel in einem ansonsten unscheinbaren System gefunden, allerdings war dessen Aufklärung durch den hanebüchenen Vorstoß der Verräter unterbrochen worden. Und da die THSD Bane begonnene Arbeit nicht einfach unvollendet zurücklässt, sind wir nun zurück an unserer ursprünglichen Wirkungsstätte. Die Aufklärung kann größtenteils vollautomatisiert von unseren fortschrittlichen Mehrwellenscannern übernommen werden, weswegen die Flugroute ganz am Rande des großen Asteroidengürtels, der den Nebel als sein Gravitationszentrum umkreist, entlangführt. Wer die Chance hat, sollte den Ausblick unbedingt von einem der simulierten Transparistahlfenster auf den Freizeitdecks genießen! Wer weiß schon, wie viele Wünsche bei so vielen Sternschnuppen in Erfüllung gehen werden?


    Doch hat die Bane nicht unbegrenzt Zeit, um sich dem romantischen Rendezvous zwischen Metall und Gestein zu widmen, sondern lässt es vielmehr mit einem Feuerwerk vor dem Sternenhimmel ausklingen, während die Turbolaserbatterien einen öffnenden Pfad mitten hinein bahnen. Hier blitzt und blinkt nicht nur der Himmel vor unseren Augen - auch diejenigen, die tiefer im Inneren des Schiffes ihre Schicht führen, haben die Möglichkeit, dem Spektakel beizuwohnen, denn das Feuerwerk wird direkt und in Echtzeit über sämtliche funkwellenfähigen Endgeräte in Form von Frequenzfluktuationen übertragen. Sobald die Lichtspiele zu einem Ende gekommen sind, übernehmen die Jagdmaschinen schließlich die Aufklärung des glitzernden Nebels inmitten des Asteroidenfeldes - wer weiß, welche Naturgewalten sie noch für uns zutage fördern werden!


    Mehr anzeigen...


    * * * * *

    Seit diesem Jahr haben wir auch einen Podcast! Jeden siebten Zhelltag des Monats live aus unserem Studio.

    Während das Produktionsteam noch mit der Beschaffung einer ausreichenden Quantität an Kaf für Lord Dragneel und Tee für Doktor Smith arbeitet, die als notwendige Bedingungen für ihre Teilnahme genannt worden sind, haben wir stattdessen ein nicht minder spannendes Duo angefragt!


    Sie repräsentieren zwei verschiedene Generationen an Bord der THSD Bane: Während die Teenagerin Carrie Morrison gerade erst mit unbekümmerter Jugendlichkeit den Sprung von der Akademie in die fremde Galaxie gewagt hat, hat die Veteranin Constance Rowl schon alles erlebt. In der direkten Schusslinie stehen sie als Ingenieurin und Operatorin dabei nicht, und doch kann sich hinter jedem überhitzten Transformator und jeder suboptimalen Kaffeelogistik ein bleibender Schadensfall verbergen. Mit welchen Erwartungen geht unsere junge Mannschafterin dabei in die Zukunft, und wie viel davon ist bei der "Brückenmutti", wie sie auch liebevoll genannt wird, nach zahlreichen Dienstjahren noch vorhanden?


    "Zwischen explodierenden Reaktoren und chronischem Schmerzsyndrom - Von der Angst der Soldatin, niemals alt zu werden, und wie wir damit umgehen"



    *** Nutzername erkannt...

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    -


    Ich habe gerade mit der wissenschaftlichen Abteilung gesprochen, und auch dort konnte mir niemand auf Anhieb erklären, welcher physikalische Effekt dafür verantwortlich sein könnte, dass unser Turbolaserfeuer auf unsere Scanner zurückgespiegelt wird. Allerdings befindet sich Officer Kantorek auch gerade bei seiner quartalsweisen Vorsorgeuntersuchung und kann die offizielle Analyse erst später präsentieren. Ein Muster lässt sich trotzdem erkennen: war es nicht bei unserem letzten Besuch ebenfalls so, dass die Zwillingssignale, die wir aus dem Inneren des Nebels empfangen haben, erst aufgetaucht sind, nachdem die Bane das Feuer auf den Asteroidengürtel eröffnet hat? Und die medizinische Abteilung berichtet davon, dass die Kristallproben zur selben Zeit schon wieder resoniert haben, wie schon über Marleth I.


    Was auch immer es ist, wir können unsere Jagdstaffeln und das Außenteam um Lady Turon und die Wissenschaftler gerade nicht in dem Maße bierfen, das notwendig wäre, um ihnen Kontrolle über ihre eigene Sicherheit zu geben. Es fühlt sich nicht gut an, unsere Kameradinnen und Kameraden quasi blind in den Nebel zu schicken, wo wir doch schon mit dem letzten Nebel, den wir noch in der alten Galaxie besucht hatten, keine wirklich ermutigenden Erfahrungen gemacht haben, aber das ist wohl das harte Los der Pioniere. Wir sind die ersten, die die neue Aussicht bewundern können, aber im Zweifel eben auch die ersten, die den Abgrund dahinter kennenlernen werden.



    Schiffsstatus

    Grün

    • Hülle: 72%
    • Schilde: 90%
    • System: 62%


    Scans

    • ---




    Ut stellae sempiternum sperantum coruscent lumina


    Loki Kinobe


    Line Captain



    -[o]- --- > End of Transmission<--- -[o]-

    -[o]- --- > Incoming Message < --- - [o]-

    Line Captain Loki Kinobe

    THSD Bane

    Erster Offizier

    Zeitindex: 230630 n.E.

    Geheimhaltungsstufe: Gelb


    -[o]- ---> Start of Transmission <--- -[o]-


    An das Oberkommando der Streitkräfte,

    Eure Hoheiten! Die Reichschroniken können einen weiteren Meilenstein ihr Eigen nennen, denn die THSD Bane hat ihre Feuertaufe offiziell und mit durchschlagendem Erfolg bestanden. Die große Koalition, die sich aus den Schismatikern gegen den Dunklen Orden und Verrätern gegen das Reich und den Vernichtungsideologen der Shkaam gebildet hat, soll wissen, dass die rechtmäßige Autorität sie selbst in den entlegensten Ausläufern ihrer Reichweite dank des unermüdlichen Einsatzes all ihrer tapferen Soldatinnen und Soldaten mit derselben Entschlossenheit zur Verantwortung ziehen wird wie in ihren Kernlanden.


    Koordiniert worden war der lähmende Schlag gegen den Feind von unseren Waffengeschwistern an Bord der ISD II Destructor unter dem Kommando Admirälin Filors, die bereits seit Monaten im Geheimen das Netz der Falle gesponnen haben, in dessen Mitte sich die Verräter und Schismatiker am Ende wie hilflose Käfer verfangen haben.

    Während der geniale Schachzug unserer Freundinnen und Freunde der Destructor sicherlich bereits unter einer angemessenen Geheimhaltungsstufe den Chroniken zur Verfügung gestellt worden ist, sei zur Vervollständigung wie immer unsere Sicht auf die Dinge in Form des unten stehenden Ereignisberichts hinterlassen.




    Allzeit zu unserer geistig-moralischen Erbauung:

    • Seine Majestät Imperator Daraay I.


    Anwesende Besatzung der THSD Bane

    • [KO] Archduke Admiral Acido Hailfire
    • [1O] Line Captain Loki Kinobe
    • [2O|AD|NK] Adept Lord Commander Natsu Dragneel
    • [JSF] Second Lieutenant Quia Choux
    • [LSO] Lady Officer Leila Turon
    • [LWO] Warrant Officer Bill Kantorek
    • [MO] First Petty Officer Tobias Smith
    • [ING] Leading Crewman Carrie Morisson


    Gastoffiziere der THSD Bane

    • [OP] Ensign Rowl --> Asterlake, Olea [TSD Darkness]


    Anwesende Besatzung der ISD II Destructor

    • [KO] Admiral Durana Filor
    • [2O | NAV] Lieutenant Rachel Hills
    • [OP] Master Warrant Officer Melenia Tarwin
    • [LSO | IS | WE] Master Warrant Officer Tom Lane
    • [ING] Petty Officer Sedpasi Jacop Aptali
    • [JP] Senior Crewman Darius Saval
    • [MO] Leading Crewman Alison Mitchell
    • [ING] Crewman Aiv Inarin


    Gastoffiziere der ISD II Destructor

    • [JP] Leading Crewman Felian --> Vale, Kodo [HRC Valkyrie]


    Auftrag

    • Verteidigung gegen einen unvorhergesehenen Angriff
    • Strategische Neuaufstellung nach einem unvorhergesehenem Schadensfall
    • Aufklärung des extragalaktischen Raums unter höchster Geheimhaltungsstufe


    System

    • Hyperraum [bitte wählen Sie ein Zielsystem per Drag-and-Drop aus...]
      • [unbekannt]


    Standort nach Beendigung der Mission

    • [unbekannt]


    Imperiale Kontakte

    • ISD II Destructor
    • Twilight of the Gods


    Neutrale Kontakte

    • - - -


    Feindkontakte

    • "Hierophant" - Flaggschiff der Schismatiker im Bunde mit dem Usurpator Mikosh
    • 32 Raumeinheiten der Shkaam von nicht näher identifiziertem Typus



    Wichtige Missionsvorkommnisse

    Niemand aus der Besatzung der THSD Bane - nicht einmal Erzherzog und Flottenadmiral Hailfire! - wusste im Vorhinein über den waghalsigen Plan der ISD II Destructor Bescheid, dem möglicherweise gefährlichsten Schiff der neuen Galaxie eine Falle zu stellen, aus der es nicht würde entrinnen können. Tatsächlich erwies sich die Falle als qualitativ so hochwertig, dass sogar die THSD Bane geradewegs in sie hineingetappt ist. Nur Augenblicke, nachdem das unvorhergesehene imperiale Notsignal, sozusagen der Köder, auf den Schirmen der Brücke aufgeblinkt war, befand sich das Großkampfschiff bereits im Hyperraum. Wie überrascht musste die Besatzung der Destructor gewesen sein, als plötzlich die geballte Kampfkraft der Speerspitze des Reiches mit geradeausgerichteten Turbolaserbatterien und Schwärmen an alarmbereiten Jagdmaschinen vor ihnen im Raum erschienen ist!


    Die Besatzung der Bane hatte sich jedenfalls zu einhundert Prozent auf eine Falle seitens der Usurpatoren eingestellt, als die Jagdmaschinen der Destructor kurz nach dem Rückfall aus dem Hyperraum plötzlich auf ihren Taktikschirmen erschienen, auch wenn niemand an Bord die Frage hätte beantworten können, wie diese überhaupt ihren Weg hierher gefunden hatten. Dass sie hier auf einen loyalen Verbündeten treffen könnten, schien nach geheimdienstlichem Stand zunächst ausgeschlossen. Statt der direkten Konfrontation entschied sich Erzherzog Admiral Hailfire zunächst für die Beibehaltung eines gewissen Sicherheitsabstands, während die Bane die Einsatzbasis der kleineren Schiffe suchen würde, um ihren Feind zu identifizieren. Als sich Destructor und Bane schließlich erstmals auf Sichtweite begegneten, war es nur der Besonnenheit sowohl von Admiral Hailfire als auch Admirälin Filor zu verdanken, dass den ersten freundlichen Salven nicht noch ein zerstörerischer Feueraustausch gefolgt war. Der Besatzung der Destructor muss an dieser Stelle zugutegehalten werden, dass die THSD Bane mit ihrer gigantischen Größe und ihrer pechschwarzen Außenpanzerung auf Außenstehende für einen imperialen Sternenzerstörer wohl eher post-klassisch wirken muss. Außerdem war ihre Kennung vor dem Beginn ihrer Expedition nicht unter den imperialen Einheiten verbreitet worden. Während der gesamten Dauer des Scharmützels wurde kein einziger Angehöriger der imperialen Streitkräfte verletzt.


    Die Admirälin konnte den Erzherzog auf den neuesten Stand bringen, der notwendig war, um die Mission der Destructor in dieser neuen Galaxie zu verstehen. Denn offenbar hatte unser Schwesterschiff bereits vor Monaten einen unabhängigen Zugang in unsere neueste Außenprovinz gefunden, während sie den kriminellen Machenschaften einiger der feindseligsten Elemente in den Reihen der Verräter nachgegangen war. Seither hatte sie alles in ihrer Macht stehende versucht, um den Drachen direkt an seinem Hals zu packen und zu enthaupten. Da Mikoshs Usurpatoren die mit dem Hass auf alles Lebende erfüllte Spezies der Shkaam allerdings mittlerweile fest in ihre Strukturen integriert hat, stellt sich die Wiederherstellung der Ordnung als ungleich schwierig heraus. Ganz vom Geiste des Eides der imperialen Streitkräfte beseelt haben wir der Destructor selbstverständlich sofort unsere Hilfe während der kommenden Schlacht zugesagt.


    Für einen besonders reibungslosen Ablauf der Operation haben wir uns schließlich - von unserem Eintrittsvektor aus gesehen - hinter dem nächstgelegenen Planeten versteckt; die Verräter sollten sich bloß in Sicherheit wiegen, bevor wir sie unvermittelt zerschlagen würden! Außerdem konnten wir dabei unsere brandneuen Störsender austesten, die zwar auch für unsere Seite die Fernkommunikation unterband, jedoch nicht die intuitive Koordinationsfähigkeit, die den besten Pilotinnen und Piloten des Reiches wie ein sechster Sinn eingegeben ist. Kein Wunder also, dass die kombinierten Jagdstaffeln der Bane und der Destructor ihren Gegnern von Anfang bis Ende des Gefechts überlegen gewesen sind. Überhaupt war die gesamte Falle ein einziger Erfolg, zumal der Köder noch ein weiteres imperiales Großkampfschiff anlockte, das den Verrätern von unserer Heimat aus ebenfalls hinterhergejagt war. Der verschollene und bereits für tot erklärte Admiral Theanga stieg mit seinem Schiff sofort - wie zur Götterdämmerung für unsere Feinde - in den Kampf ein, nachdem er, wie später bekannt wurde, dieselbe Route genommen hatte wie Admirälin Filor und die ISD II Destructor. Zu dritt konnten wir das feindliche Flaggschiff, die Hierophant, wie ihre Kennung mitteilte, als Totalschaden im System zurücklassen, bevor es die Möglichkeit hatte, Verstärkung herbeizurufen.


    Aktuell hat sich das Triumvirat um Admiral Hailfire, Admirälin Filor und Admiral Theanga ins Marleth-System zurückgezogen, um dort die Operation abschließend zu analysieren und die weiteren Schritte zu planen, um die Verräter und Schismatiker hoffentlich schon bald endgültig zu vernichten oder zumindest in eine noch weiter entfernte Galaxie zu vertreiben. Mögen unsere tapferen Soldatinnen und Soldaten bis dahin die Früchte ihres Sieges genießen!



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    Gestern waren wir vermutlich alle noch der festen Überzeugung, diese ganze Galaxie sei nahezu unbelebt, und erst recht nicht bevölkert von den altbekannten Gesichtern unserer Heimatgalaxie. Nun mussten wir nicht nur feststellen, dass das schwarze Loch im Zentrum des Abjihit-Systems die gesamte Zeit über wohl einen geheimen Eintrittsvektor hierher geboten hat, sondern wurden ebenfalls mit der Tatsache konfrontiert, dass Talmberg, der wahrscheinlich mächtigste Schismatiker der Dunklen Seite, seinen sicheren Tod hinter dem Ereignishorizont noch abgewendet hat. Ich habe noch einmal durchgezählt: aktuell gibt es keine Person in der Führungsschicht dieses Schiffes, die noch nicht von der Hand dieser Entität reiner Bösartigkeit in die Nähe eines grausamen Todes (im Falle des Admirals sogar darüber hinaus) gebracht worden sind. Lord Dragneel hat es jetzt sogar schon zum zweiten Mal erwischt, auch wenn er es wohl auch dieses Mal ohne Lebensgefahr überstehen wird.


    Dass die Shkaam in dieser Galaxie offen und zu tausenden an der Seite dieses Psychopathen auftreten, ist nicht weniger beunruhigend. Denn wo auch immer ein Raum-Vektor in die eine Richtung passiert werden kann, steht auch prinzipiell eine Passage in die andere Richtung offen. Uns bleibt dabei nur übrig, darauf hinzuarbeiten, zuerst an die Technologie und die Energieleistung heranzukommen, die für die Umkehr dieser Passage notwendig sind, bevor diese unheilige Allianz mit vereinten Kräften über unsere Heimatgalaxie herfällt. Für sich allein genommen war jede dieser Mächte bereits eine existentielle Bedrohung für das Reich - kaum auszudenken, wozu sie gemeinsam, zumal nach Jahren der ungestörten Vorbereitung, imstande wären. Gleichzeitig kann dieses "Wurmloch" zwischen dieser Galaxie und dem Abjihit-System aber auch eine riesige Quelle der Hoffnung sein, und vielleicht haben wir nun wirklich einen potentiellen Rückweg gefunden, ohne die Kapazität der Bane für die wahnsinnige Geschwindigkeit wiederherstellen zu müssen.


    Was unsere erzwungene Funkstille in der Präsenz Talmbergs angeht, werden wir Officer Kantorek und seinem Team wohl einige Überstunden aufbürden müssen. Es kann ja wohl nicht Sinn der Sache sein, dass sich die Elite der imperialen Streitkräfte jedes Mal blind und taub stellen muss, sobald dieser größenwahnsinnige Telefonbetrüger unsere Nummer gewählt hat; von den Auswirkungen auf die Moral der Truppe ganz zu schweigen, wenn diese Gefahr publik werden würde.



    Schiffsstatus

    Mittel

    • Hülle: 60%
    • Schilde: 63%
    • System: 62%


    Scans

    • ---




    Ut stellae sempiternum sperantum coruscent lumina


    Loki Kinobe


    Line Captain



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    Line Captain Loki Kinobe

    THSD Bane

    Erster Offizier

    Zeitindex: 100630 n.E.

    Geheimhaltungsstufe: Grün


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    Der Große Taungstag-Newsletter - Der Dreiwochenbericht mit Geschichten aus dem Leben der Mannschaft! Kalenderwochen 29-32

    Der galaktische Standard-Sommer hat Einzug gehalten an Bord der THSD Bane, und in diesem Jahr verwandelt sich die Kantine auf Marleth I in ein wahrhaftiges Strandparadies: nach Dienstschluss können unsere tapferen Kameradinnen und Kameraden hier den Sand unter ihren Füßen spüren, während sie einen tropischen Cocktail im Licht der Abendsonne genießen. Ein ähnlich ansprechendes Angebot wird derzeit in Mannschaftskabine VII an Bord der Bane erprobt.


    Dies und weitere aufregende Geschichten finden Sie wie immer in unserem neuesten Erlebnisbericht!




    Allzeit zu unserer geistig-moralischen Erbauung:

    • Seine Majestät Imperator Daraay I.


    Anwesende Besatzung

    • [KO] Archduke Admiral Acido Hailfire
    • [1O] Line Captain Loki Kinobe
    • [2O|AD|NK] Adept Lord Commander Natsu Dragneel
    • [JSF] Second Lieutenant Quia Choux
    • [LSO] Lady Officer Leila Turon
    • [MO] First Petty Officer Tobias Smith
    • [ING] Leading Crewman Carrie Morisson
    • [AD] Adept Lady Officer Shir Almeida


    Gastoffiziere

    • [OP] Ensign Rowl --> Ran, Dominique [Reaper]


    Auftrag

    • "Systemspringen" zur Kartografierung der neuen Galaxie
    • Strategische Neuaufstellung nach einem unvorhergesehenem Schadensfall
    • Aufklärung des extragalaktischen Raums unter höchster Geheimhaltungsstufe


    System

    • Im Hyperraum [bitte wählen Sie per Drag-and-Drop ein Zielsystem aus...]
      • [unbekannt]


    Standort nach Beendigung der Mission

    • [unbekannt]


    Imperiale Kontakte

    • - - -


    Neutrale Kontakte

    • - - -


    Feindkontakte

    • - - -



    Wichtige Missionsvorkommnisse

    Das Erste Galaktische Imperium ist nun tatsächlich zum Ersten Intergalaktischen Imperium geworden! Nach einer kurzen Phase des behutsamen Beobachtens hat sich das Pionierkorps der THSD Bane für ein kleines Tal auf dem noch unbekannten Planeten entschieden und dort inmitten eines schützenden Strahlen- und Partikelschildes seine Basis errichtet. Ob das Reich denn nun auch offiziell umbenannt werde, sicherlich eine Anfrage zum gemeinsamen Schmunzeln, versprach der Pressesprecher Seiner Majestät Kaiser Daraay I. pflichtgetreu weiterzuleiten. Weiterhin ließ er verlauten, das System werde nach der treuesten Haushälterin Seiner Majestät Kaiser Daraay I. benannt: Marleth. Entsprechend des geläufigen Verfahrens zur Nummerierung von Planeten heißt der Grundstein des extragalaktischen Anteils unseres Reichs fortan Marleth I.


    Die Basis auf Marleth I wird nun zu einem Anteil von 10% von imperialen Einheiten bevölkert - die verbleibenden 90% entfallen auf die unzähligen Bergbaudroiden, die tief im Inneren der planetaren Kruste nach kritischen Metallen, Lanthanoiden und Aktinoiden für die Energiegewinnung, -umwandlung und Orientierung unseres Schiffes graben. Ursprünglich sollte sogar nur ein Bruchteil des ohnehin dürftigen Anteils organischer Lebensformen in den Genuss des ersten Landurlaubs in unserer frisch gewonnenen Provinz kommen, doch in einem sensationellen Fund haben Angehörige des wissenschaftlichen Stabes fossile Überreste ganz anderer organischer Lebensformen in den marlethischen Bodenproben entdeckt - anscheinend waren wir nicht die ersten, die auf Marleth I gestoffwechselt haben! Ganz dem Schutze der kaiserlichen Wissenschaft verpflichtet hat es sich nun auch ein Team der bioarchäologischen Abteilung zur Aufgabe gemacht, mehrere Tunnel unter der Planetenoberfläche für die Forschung zu reservieren.


    Währenddessen ist aber auch unsere astrografische Abteilung nicht untätig geblieben und kartografiert fleißig weiter Vektor um Vektor um die Bane herum. Erstmals können dabei auch die neuen Viper-Droidenkapseln unter realen Einsatzbedingungen ausgetestet werden - mit durchschlagendem Erfolg! Fast stündlich erweitert sich die Sprungreichweite unseres Sternenzerstörers und damit auch die reale Handlungsfähigkeit des Reiches in seiner neuesten Provinz. Derzeit erleben wir die Inbesitznahme eines brandneuen Systems mit einem wunderschönen Nebel aus feinsten Metallsplittern, die im Licht der Systemsonne ein funkelndes Kaleidoskop an Farben präsentieren. Analysen der ausgedehnten Asteroidenringe um das Nebel-Cluster herum laufen auf Hochtouren.


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    * * * * *

    Seit diesem Jahr haben wir auch einen Podcast! Jeden siebten Zhelltag des Monats live aus unserem Studio.

    Die letzte Publikumsumfrage hat einen eindeutigen Favoriten hervorgebracht: unser Podcast-Team wird eine Anfrage für ein Doppelinterview an Lord Dragneel, Wächter der verbotenen Schriften, und First Petty Officer Dr. med. Dr. phil. Smith stellen, um ein- für allemal die Frage zu klären: "Medizin oder Meditation: Was ist das Geheimnis hinter Selbstkontrolle und einer gesunden Psyche?"



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    -


    Auch heute hat sich kein neues Bild aufgetan - egal, welches System wir auch erreichen, letztendlich zeichnet sich in jedem von ihnen dasselbe Bild ab. Die Sterne sind schwach in dieser Galaxie, von viel geringerer Strahlung als sie es in dieser Dichte sein sollten. Die Himmelskörper um diese Sterne herum zeigen demgegenüber nahezu universell Anzeichen weit zurückliegender Katastrophen, sei es das Obsidianmeer auf Marleth I oder die Ringe aus komplett pulverisiertem Gestein in unserem neuesten Systemfund. Und über allem steht dieses ominöse Signal, das uns bereits von Anfang an in dieser Galaxie begleitet, seitdem der "Sternenwal" die Bane aus der wahnsinnigen Geschwindigkeit gerissen hat. Wir wissen: wo auch immer ein Signal erfasst wird, herrscht Exzitation - durch energetische Entladungen, die Umwandlung von Kohlenstoff, oder was auch immer die Macht macht.

    Aus einem ominösen Signal sind aber innerhalb der letzten Stunde mehrere identifizierbare Signale geworden, die sich erschreckend nah an unsere Aufklärungseinheiten heranbewegt haben. Warum weder unsere Schiffs- und Jagdmaschinenscanner noch die vereinte Meditation unserer Ordensangehörigen die Signalgeber vorher identifizieren konnten, bleibt ein Rätsel, mögliche Erklärungen reichen von der Dichte des Asteroidenrings bis hin zur Komposition des Metallnebels in der Mitte des Systems. Doch was unsere Aufmerksamkeit augenblicklich bindet, ist das Notsignal, das die bislang unbekannten Flugobjekte ausgesendet haben. Dass die imperialen Standard-Codes anscheinend galaxieübergreifend geläufig sind, beunruhigt sicherlich die gesamte Brückencrew. Leider muss ich diese Zusammenfassung hier bereits vor der Kontaktaufnahme abrupt abbrechen, ein Vorfall in der Bordmesse beansprucht gerade meine Aufmerksamkeit.


    Schiffsstatus

    Mittel

    • Hülle: 65%
    • Schilde: 57%
    • System: 65%


    Scans

    • ---




    Ut stellae sempiternum sperantum coruscent lumina


    Loki Kinobe


    Line Captain



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    Line Captain Loki Kinobe

    THSD Bane

    Erster Offizier

    Zeitindex: 270530 n.E.

    Geheimhaltungsstufe: Gelb


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    An das Oberkommando der Streitkräfte,

    Eure Hoheiten! Während Lord Dragneel derzeit die kaiserlichen Pioniere auf ihrem ersten Landflug in der neuesten Galaxie unseres Reiches anführt, obliegt mir in der Geborgenheit der Bane die weitere periodische Dokumentation unseres Erkundungsfortschritts. Das Reichsbanner dürfte bereits erfolgreich auf der Planetenoberfläche aufgerichtet worden sein, weitere Details sind wie immer dem untenstehenden Detailbericht zu entnehmen.




    Allzeit zu unserer geistig-moralischen Erbauung:

    • Seine Majestät Imperator Daraay I.


    Anwesende Besatzung

    • [KO] Archduke Admiral Acido Hailfire
    • [1O] Line Captain Loki Kinobe
    • [2O|AD|NK] Lord Commander Natsu Dragneel
    • [JSF] Second Lieutenant Quia Choux
    • [LSO] Dark Sergeant Knight Leila Turon
    • [LWO] First Petty Officer Bill Kantorek
    • [MO] First Petty Officer Tobias Smith
    • [ING] Crewman Carrie Morisson


    Gastoffiziere

    • [OP] Ensign Rowl --> Ran, Dominique [Reaper]


    Auftrag

    • Sicherung der neugebauten Garnison
    • Strategische Neuaufstellung nach einem unvorhergesehenem Schadensfall
    • Aufklärung des extragalaktischen Raums unter höchster Geheimhaltungsstufe


    System

    • [unbekannt]


    Standort nach Beendigung der Mission

    • [unbekannt]


    Imperiale Kontakte

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    Neutrale Kontakte

    • - - -


    Feindkontakte

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    Wichtige Missionsvorkommnisse

    Zugegeben, die letzten Stunden hatten wir uns wohl alle anders vorgestellt als sie sich letztendlich abgespielt haben: ein Planet in einer habitablen Zone, mit einer stickstoffbasierten Atmosphäre, moderater Gravitation, einem ausreichend starken Magnetfeld und einem größtenteils ariden Klima findet sich überhaupt recht selten unter den Himmelskörpern des Universums, ganz zu schweigen als der allererste Planet, der uns in dieser neuen Galaxie erwartet hat. Der orbitale Scan hatte zwar gelegentliche Luftverwirbelungen auf der Planetenoberfläche aufgedeckt, aber damit, dass sich unter der dicken Staubschicht auf den zweiten Blick im wahrsten Sinne des Wortes ein Glasboden offenbaren würde, hätte nun wirklich niemand vorher rechnen können.


    Der Sandsturm, der die Garnison unten auf der Oberfläche getroffen hat, ähnelt letztendlich weniger den bekannten Wetterphänomenen von reinen Wüstenplaneten wie Ryloth oder Tatooine, sondern hat vor allem das grobkörnige Siliziumdioxid aufgewirbelt, das die Kruste des Planeten dominiert. Auch dessen Vorkommen war durch den orbitalen Scan bekannt, aber - der Fairness halber - wirkliche Bedeutung war auch dem vorher nicht geschenkt worden, da die allermeisten Planeten mit fester Oberfläche von Silikonverbindungen dominiert werden. Dass der größte Teil der hiesigen Silikonverbindungen jedoch aus einer Art Obsidian besteht, mussten wir auf die harte Tour herausfinden.


    Die Schäden der Kollision zwischen dem "Glassturm" - was, gemessen am Ausmaß der Zerstörung, wohl eine treffendere Bezeichnung darstellt - und der ersten, behelfsmäßigen Produktionsstätte sind zwar insgesamt überschaubar, aber dennoch ein Warnsignal, das uns daran erinnern sollte, in Zukunft noch größere Vorsicht zum Schutz des Lebens und Wohlergehens unserer imperialen Soldatinnen und Soldaten walten zu lassen: Mehrere schwer gepanzerte Multifunktionsvehikel werden als Totalschaden abgeschrieben, nachdem das Schrapnell ihre mehrere Dutzend Zentimeter dicke Panzerung durchschlagen konnte. Mehrere hundert Meter Förderband und mehrere Hundert Einheiten neuester Exkavationsdroiden mitsamt Equipment sind in ihre Einzelteile zerlegt worden, werden aber problemlos ersetzt werden können. Was aber am schwersten wiegt, sind mehrere bestätigte Todesopfer und eine bislang nicht abschließend geklärte Zahl an Verletzten, die derzeit auf den Krankenrücktransport zur THSD Bane warten. Ihr Einsatz an vorderster Front des Reiches - wortwörtlich verstanden - wird angemessen honoriert werden.


    Was bleibt also fürs Erste zu resümieren? Nicht weniger als die oft bewährte Lektion, dass sich die Pioniere des Imperiums niemals unterkriegen lassen! Trotz des einstweiligen Rückschlags konnten schließlich bereits wichtige Bodenproben und astrografische Daten gesammelt werden, die hoffentlich schon bald aufschlussreiche Erkenntnisse bieten werden, bevor wir endgültig in dieser neuen Galaxie Fuß fassen und die dringend benötigten Rohstoffe für die Reparatur unseres Schiffes werden bergen können!



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    * Automatische Weiterleitung aktiv

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    Ich fürchte, dass dieser unrühmliche Zwischenfall sicherheitstechnisch das größte anzunehmende Risiko bedeutet hat. So ehrenwert der Versuch unserer Ordensmitglieder, Lord Dragneel und Ritterin Turon, gewesen ist, den Sturm durch Einsatz der Macht zu deflektieren, so bedeuten die schweren Verletzungen, die sie dabei davongetragen haben jedoch auch den Ausfall zweier wichtiger Säulen in der Aufrechterhaltung der Schiffssicherheit und internen Kohärenz. Ihre Genesung muss oberste Priorität während der nächsten Zeit haben. Solange die Bane irreparabel beschädigt bleibt, Lady Almeida in ihrer meditativen Trance verbleibt und die Führung der Schiffssicherheit verletzungsbedingt ausfällt, wird es allein auf die natürliche Autorität und das Charisma des Erzherzogs ankommen, um das Kollektiv beisammen zu halten.


    Desweiteren bin ich wahrscheinlich auch nicht alleine mit dem Gefühl, dass mit dieser neuen Galaxie irgendetwas faul ist. Der Stern, um den wir kreisen, strahlt viel zu schwach als er es seinem Alter gemäß sollte, so als hätte irgendetwas Externes von seiner Energie gezehrt. Die Planetenoberfläche ist von hartem Obsidian überzogen, obwohl unsere orbitalen Scanner keine überdurchschnittliche vulkanische Aktivität feststellen konnten, so als habe das Mineral selbst von irgendwoher mehr Energie bezogen als ihm eigentlich zugestanden hätte. Und dann gibt es da noch die quer durch das System verteilten einzelligen Lebensformen, die auch schon viel zu weit verteilt sind als sie es gemessen am Alter des Systems überhaupt hätten sein sollen... Aber vielleicht ist das auch nur die allgemeine Überrationalisierung, die immer damit einhergeht, dem Unbekannten zu begegnen. Wir sollten diese Fragen einstweilen lieber unserer wissenschaftlichen Abteilung überlassen.


    Schiffsstatus

    Mittel

    • Hülle: 60%
    • Schilde: 100%
    • System: 62%


    Scans

    • ---




    Ut stellae sempiternum sperantum coruscent lumina


    Loki Kinobe


    Line Captain



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    * Verbindung zum Server wird hergestellt

    -

    * Verbindung zum Server konnte nicht hergestellt werden (Verbindung abgelehnt)

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    Mehr anzeigen

    -

    * Wiederholungsversuch # 13: Verbindung zum Server wird hergestellt

    -

    * Verbindung zum Server konnte nicht hergestellt werden (Verbindung abgelehnt)

    // Einstellungen // Transformation // Format // Zeichenmenge // Imperiale Verschlüsselung: Ausgabe und Verschlüsselung

    --> Änderungen übernommen

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    *** Suche Hauptcomputer...

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    *** Hauptcomputer gefunden

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    Willkommen!




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    Line Captain Loki Kinobe

    THSD Bane

    Erster Offizier

    Zeitindex: 260330 n.E.

    Geheimhaltungsstufe: Gelb


    -[o]- ---> Start of Transmission <--- -[o]-


    An das Oberkommando der Streitkräfte,

    Eure Hoheiten! Ich hoffe, die technische Abteilung hat - trotz der kleineren Ablenkungen während unseres ersten Jungfernflugs - mittlerweile sämtliche Endgeräte an Bord auf das neue Serverupdate gemäß Fünfjahresplan eingestellt. Ich möchte bei dieser Gelegenheit noch einmal darum bitten, von etwaigen Anfragen an den leitenden Wissenschaftsoffizier in dieser Sache abzusehen, Officer Kantorek wird nach seinem letzten Außeneinsatz derzeit auf der Krankenstation gewaschen und umgezogen und kann auf Ihre Anliegen nicht eingehen. Unsere neuen Rekruten in der ingenieurswissenschaftlichen Abteilung haben bereits eine Rund-um-die-Uhr-Hotline eingerichtet und sind mehr als qualifiziert, den Engpässen zu begegnen.


    Details zu unserem aktuellen Einsatz sind wie gewohnt in unten stehendem Bericht angefügt - ich bitte darum, diese auch unter den Kolleginnen und Kollegen zu verbreiten, deren Endgeräte noch nicht synchronisiert worden sind.




    Allzeit zu unserer geistig-moralischen Erbauung:

    • Seine Majestät Imperator Daraay I.


    Anwesende Besatzung

    • [KO] Archduke Admiral Acido Hailfire
    • [1O] Line Captain Loki Kinobe
    • [2O|AD|NK] Lord Commander Natsu Dragneel
    • [JSF] Second Lieutenant Quia Choux
    • [LSO] Dark Sergeant Knight Leila Turon
    • [LWO] First Petty Officer Bill Kantorek
    • [MO] First Petty Officer Tobias Smith
    • [JP] First Petty Officer Aylin Thane
    • [NAV] Master Crewman Niiglug Vingeldag


    Gastoffiziere

    • [OP] Ensign Rowl --> Asterlake, Olea [TSD Darkness]
    • [MO] MSpc Laraun --> Incosediae, Limor [HRC Valkyrie]
    • [SO] JSpc Kutler --> Keevan, Kiaen [HRC Valkyrie]


    Auftrag

    • Erkundung des unerschlossenen Zwischenstopps
    • Strategische Neuaufstellung nach einem unvorhergesehenem Schadensfall
    • Aufklärung des extragalaktischen Raums unter höchster Geheimhaltungsstufe


    System

    • [unbekannt]


    Standort nach Beendigung der Mission

    • [unbekannt]


    Imperiale Kontakte

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    Neutrale Kontakte

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    Feindkontakte

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    Wichtige Missionsvorkommnisse

    Alles in allem scheint die THSD Bane mit einem blauen Auge aus der Bredouille entkommen zu sein. Alle Stationen konnten innerhalb der dienstüblichen Verzögerung ihre Einsatzbereitschaft bestätigen, und sämtliche technischen Systeme des Schiffes leisten ebenfalls weiter ihre Arbeit. Einzig die medizinische Abteilung wird wohl kurzfristig unter Quarantäne stehen, solange sie mit der Dekontamination und Behandlung des Außenteams beschäftigt sein wird, doch größere Komplikationen sind auch von dort nicht gemeldet worden. Es wäre nicht zu viel zu behaupten, dass der Jungfernflug erfolgreich absolviert worden ist.


    Die kommenden Wochen werden wir uns zur Abwechslung nicht dem bewaffneten Kampf, sondern ganz der Wissenschaft und Erkundung widmen dürfen. Auf Anhieb ist es uns gelungen, ein Sonnensystem mit einem möglicherweise bewohnbaren Planeten zu finden, das zwar nicht ganz an unserem ursprünglichen Zielvektor liegt, aber noch immer in Sprungdistanz zu diesem verbleibt. Die Chancen stehen nicht schlecht, dass unsere integrierte Bergbauausstattung hier Energieressourcen in ausreichendem Maße finden wird, um die Bane wieder in volle Hyperraumtauglichkeit zu versetzen. Währenddessen erkunden die Jagdstaffeln, geführt nicht nur von Lieutenant Choux, sondern in spiritueller Hinsicht auch durch Lord Dragneel in direktem Außeneinsatz, die Peripherie des noch unbekannten Systems. Waghalsigere Aufklärungsmanöver, gerade durch Mikrosprünge, bleiben vorerst den künstlichen Flugintelligenzen vorbehalten, um Leib und Leben unserer tapferen Soldatinnen und Soldaten nicht zu gefährden.


    Trotz des kleineren Rückschlags, der die Bane vom ursprünglichen Kurs abgebracht hat, kann nur betont werden, wie glücklich diese Fügung des Schicksals ausgefallen ist. Ganze 61 Jahre nach dem Ende des Extragalaktischen Flugprojekts ist die Kontaktaufnahme endlich geglückt: wir sind Pioniere!



    *** Nutzername erkannt...

    -

    * Automatische Weiterleitung aktiv

    -


    Es dürfte wohl nicht lange unentdeckt bleiben, dass dieser künstliche Optimismus gänzlich improvisiert ist. Dieses Schiff hat seine kritischste Komponente verloren und es steht kein Ersatz zur Verfügung. Wahrscheinlich gibt es nicht einmal eine Person an Bord, die überhaupt die Physik hinter dem Antrieb der Bane verstanden hat. Allein dieses Defizit aufzuholen könnte Monate dauern, und dann wären wir immer noch kein Stück näher an einer tatsächlichen Reparatur. Um es kurz zu machen: aktuell bleibt uns nicht viel anderes übrig, als mittelfristig unser Überleben zu sichern. Von einem Heimweg will ich gar nicht anfangen. Den werden - wenn überhaupt - unsere fernen Kindeskinder in Angriff nehmen können; sofern wir die Truppe jetzt überhaupt beisammen gehalten bekommen.


    Ich habe zu Beginn dieses Projekts wirklich nicht kommen sehen, dass wir nach nur einem Quartal schon wieder so eine Scharade gegenüber unserer Crew aufführen müssen - aber es bleibt unsere einzige Möglichkeit. Die Besatzung muss die Tragweite unserer Situation langsam über einen längeren Zeitraum hinweg realisieren, ohne in Panik zu geraten. Auch allzu große Repressalien sind in der aktuellen Lage keine Hilfe, denn wir werden auf jede helfende Hand und jeden wachen Geist angewiesen sein. Die Führungskader dieses Schiffes müssen nun in ihrem alltäglichen Wirken dieselbe Hoffnung ausstrahlen, die sie auch in ihren Untergebenen zu gegebener Zeit im Angesicht der Herausforderung zu entfachen gedenkt.



    Schiffsstatus

    Mittel

    • Hülle: 60%
    • Schilde: 100%
    • System: 62%


    Scans

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    Ut stellae sempiternum sperantum coruscent lumina


    Loki Kinobe


    Line Captain



    -[o]- --- > End of Transmission<--- -[o]-

    -[o]- --- > Incoming Message < --- - [o]-

    Line Captain Loki Kinobe

    THSD Bane

    Erster Offizier

    Zeitindex: 110330 n.E.

    Geheimhaltungsstufe: Gelb


    -[o]- ---> Start of Transmission <--- -[o]-


    An das Oberkommando der Streitkräfte,

    Eure Hoheiten! In dieser ruhigen Minute, die uns nach dem Rückfall in den Normalraum nun hoffentlich bevorstehen wird, möchte ich die Gelegenheit zu untenstehender Zusammenfassung unserer jüngsten Mission nutzen.



    Allzeit zu unserer geistig-moralischen Erbauung:

    • Seine Majestät Imperator Daraay I.


    Anwesende Besatzung

    • [KO] Archduke Admiral Acido Hailfire
    • [1O] Line Captain Loki Kinobe
    • [2O|AD|NK] Dark Major Knight Natsu Dragneel
    • [LSO] Dark Sergeant Knight Leila Turon
    • [LWO] First Petty Officer Bill Kantorek
    • [MO] First Petty Officer Tobias Smith

    Gastoffiziere

    • [OP] Ensign Rowl --> Asterlake, Olea [TSD Darkness]
    • [JP] Senior Crewman Malloy --> Kelley, Damian [TSD Darkness]


    Auftrag

    • Unversehrte Rückkehr in den Normalraum
    • Reparatur eines Motivatorschadens im Zustand der wahnsinnigen Geschwindigkeit
    • Aufklärung des extragalaktischen Raums unter höchster Geheimhaltungsstufe


    System

    • Hyperraum
      • [Zielsystem auswählen...]


    Standort nach Beendigung der Mission

    • [Sie wurden aufgrund eines Verstoßes gegen die imperialen Nettiquette mit einem temporären Time-Out belegt...]
      • [Kommentar ansehen:]
        • ["Sarlacc-Arsch"]


    Imperiale Kontakte

    • - - -


    Neutrale Kontakte

    • 1 "Hyperraumwal"


    Feindkontakte

    • - - -



    Wichtige Missionsvorkommnisse

    Wie wir vermutlich alle am eigenen Leib gespürt haben, gab es einige kleinere technische Probleme mit den Hyperraummotivatoren der THSD Bane, die zu einer gewissen Geschwindigkeitsinkongruenz zwischen den Teilchen im Objektraum des Schiffes geführt haben. Technische Laien würden dieses Phänomen wohl als "Spaghettifizierung" bezeichnen, und die technische Abteilung konnte ich noch nicht nach einem Fachbegriff befragen, deshalb werden wir wohl fürs Erste mit einfachen Umschreibungen auskommen müssen. Laut Handbuch dient die ringförmige Anordnung der Motivatoren dazu, die Gravitationskräfte innerhalb der wahnsinnigen Geschwindigkeit in Form eines homogenen Kraftfelds auf der ganzen Bane zu verteilen - durch den Ausfall eines der Motivatoren war das laut Handbuch nun nicht mehr gewährleistet.


    Aus diesem Grund konnte das technische Einsatzteam unter dem Leitenden Wissenschaftsoffizier Kantorek die direkte Reparatur auf der Hülle des Schiffes erst dann wagen, als es in den "normalen" Hyperraum zurückgefallen war, denn dort übernahm erwartungsgemäß der Sekundärantrieb. Trotz des erfolgreichen Missionsabschlusses seitens des Außenteams liegen derzeit jedoch all seine Mitglieder mit Strahlenschäden nicht näher bestimmbaren Ausmaßes und unter strengster Quarantäne auf der schiffseigenen Krankenstation. Eine Analyse der eigentlich extrem strahlungsresistenten Raumanzüge sollte hoffentlich aufdecken können, welcher Art und in welchem Ausmaß die Einsatzkräfte der Strahlung ausgesetzt waren, und ob die Motivatorvorrichtung selbst als Strahlenquelle ausgeschlossen werden kann (sofern Doktor Smith sie nicht vorher restlos verbrannt haben wird).


    Nicht minder besorgniserregend als die rein physikalische Komponente unseres bisherigen Jungfernflugs sind darüber hinaus die Schilderungen der Mitglieder des Dunklen Ordens an Bord, die von einer - wenn ich es nicht besser wüsste - Begegnung der dritten Art während unseres Aufenthalts im Hyperraum berichten. Gestützt werden diese Berichte durch die Funkaufzeichnungen, die der Brückenbesatzung aus demselben Zeitraum vorliegen, und die Information in einer systematischen Struktur auf gleich mehreren Funkkanälen präsentieren. Eine Informationsübertragung, deren Ursprung oder Ziel im Hyperraum verortet liegt, ist nach meinem Kenntnisstand bislang als unmöglich bezeichnet worden, doch die Anzeichen scheinen auf den ersten Blick authentisch auf das Gegenteil hinzudeuten. Während der Übertragung, so berichten Ritter Dragneel und Ritterin Turon, sei es unterdessen zu einer machtbasierten, spirituellen Kontaktaufnahme mit einem Wesen gekommen, das die Ordensmitglieder in Ermangelung eines besseren Begriffs als eine Art "Hyperraumwal" bezeichnen. Dieser sei jedoch mit dem Wiedereintritt der Bane in die wahnsinnige Geschwindigkeit durch die freiwerdende kinetische Energie vernichtet worden.


    Derzeit liegt die THSD Bane verhältnismäßig ruhig im Normalraum und hat tatsächlich ein Sternensystem mit einer Sonne und mehreren Planeten vorgefunden. Dieser Glücksfund sollte jedoch nicht darüber hinwegtäuschen, dass unser vollendeter Jungfernflug einige Fragen aufgedeckt hat, die zuvor offenbar nicht hinreichend beantwortet worden sind. Was genau ist die wahnsinnige Geschwindigkeit, für die die Bane nicht einmal eine Metrik zur Hand hat? Stellt sie nur eine Extension innerhalb des Hyperraums dar, so wie das Verhältnis zwischen einem Raumschiff und einem Nerfkarren, oder gibt es eine dimensionale Barriere zwischen ihr und dem Hyperraum, so wie sich der Hyperraum zum Normalraum verhält? Welcher Transformationsmechanismus liegt den neuen Motivatoren zugrunde, und in welche Art von Energie wandeln sie ihren Input um? Und hat der "Wal" eventuell Spuren auf der Hülle der Ensiferum hinterlassen, die Aufschluss über dessen eventuelles Wesen geben könnten? Wir dürfen gespannt sein, welche Erkenntnisse die folgenden Stunden bereithalten werden.


    Schiffsstatus

    Mittel

    • Hülle: 60%
    • Schilde: 100%
    • System: 60%


    Scans

    • ---




    Ut stellae sempiternum sperantum coruscent lumina


    Loki Kinobe


    Line Captain



    -[o]- --- > End of Transmission<--- -[o]-

    -[o]- --- > Incoming Message < --- - [o]-

    Ensign Cteno Macal

    THSD Bane

    Arbeitsgemeinschaft Leben außerhalb von R3

    Zeitindex: 250230 n.E.

    Geheimhaltungsstufe: ROT


    -[o]- ---> Start of Transmission <--- -[o]-


    An das Büro Seiner Majestät Imperator Daraay I.

    Eure Hoheit! Der Ausfall des Schubmotivators im Antrieb dieses Schiffes hat seinen Zweck erfüllt und uns eine ausreichende Zeitspanne im nonternären Raum der wahnsinnigen Geschwindigkeit verschafft, um die Ausgangshypothesen unserer Arbeitsgemeinschaft Leben außerhalb von R3 eingehend zu testen. Ein detaillierteres Briefing ist unten angehängt.



    Allzeit zu unserer geistig-moralischen Erbauung:

    • Seine Majestät Imperator Daraay I.


    Anwesende Besatzung

    • [KO] Archduke Admiral Acido Hailfire
    • [1O] Line Captain Loki Kinobe
    • [JSF] Second Lieutenant Quia Choux
    • [LSO] High Master Sergeant Knight Leila Turon
    • [LWO] First Petty Officer Bill Kantorek
    • [MO] First Petty Officer Tobias Smith
    • [JP] First Petty Officer Aylin Thane
    • [NAV] Master Crewman Niiglug Vingeldag



    Gastoffiziere

    • [OP] Ensign Rowl --> Asterlake, Olea [TSD Darkness]
    • [JP] Senior Crewman Malloy --> Kelley, Damian [TSD Darkness]


    Auftrag

    • Reparatur eines Motivatorschadens im Zustand der wahnsinnigen Geschwindigkeit
    • Erstmalige Beschleunigung auf wahnsinnige Geschwindigkeit
    • Aufklärung des extragalaktischen Raums unter höchster Geheimhaltungsstufe


    System

    • Hyperraum
      • [Zielsystem auswählen...]


    Standort nach Beendigung der Mission

    • Hyperraum
      • [Zielsystem auswählen...]


    Imperiale Kontakte

    • - - -


    Neutrale Kontakte

    • 1 unbestimmtes Objekt von möglicherweise extraternärem Ursprung


    Feindkontakte

    • - - -



    Wichtige Missionsvorkommnisse

    Die Eliminierung des Motivators hat zwar ihrerseits bereits ein beträchtliches Risiko für die gesamte Besatzung dieser Forschungseinheit bedeutet, doch ohne Risiko hätte sich die Menschheit wahrscheinlich auch niemals von Coruscant geschweige denn den galaktischen Kernwelten wegbewegt. Aktuell liegt die THSD Bane "quer" im Hyperraum - was auch immer wir uns darunter vorstellen können, das konnten uns die Givin-Geometer auch nach knapp einer Stunde noch nicht anschaulich machen. Wichtig ist hier jedoch ausschließlich die Tatsache, dass sich das Schiff nicht weiter aus eigener Kraft "nach vorne" manövriert, sondern vielmehr mit konstanter Geschwindigkeit im Raum "treibt". In Zeiten modernster digitaler Hyperraum-Navigatoren passiert es so gut wie nicht mehr, dass irgendein Passagier unfreiwillig im Hyperraum strandet. In den wenigen dokumentierten Fällen geht dies außerdem mit so schweren Begleitschäden einher, dass die Betroffenen nicht lange genug überleben, um von ihren Erfahrungen zu berichten. Umso wertvoller stellt sich der Dienst dar, den dieses Schiff der wissenschaftlichen Gemeinschaft durch seinen ausgedehnten Aufenthalt als Treibgut in den nonternären Dimensionen erwiesen hat.


    Schon seit Jahrtausenden halten sich Legenden von Wesen, die aus eigener Kraft die Dimensionen durchschwimmen können wie andere Wesen das Wasser im R3. Die Sternendrachen von den Aschewelten sollen einst vor mehr als 15.000 Jahren Coruscant in einem Blitzangriff mit nuklearem Feuer überzogen haben, und die imperiale Flottille, die den Gerüchten um die geheimnisvollen Sternenrochen im ThonBoka-Nebel nachgegangen war, ist bis heute verschollen geblieben. Auf einem normalen Hyperraumflug besteht dabei wenig Gelegenheit zur Kontaktaufnahme, denn die Schiffe der galaktischen Zivilisationen beschränken sich auf immer dieselben Linien, die sie mit hoher Geschwindigkeit abfliegen. Dieses Mal ist es anders: den Raum der wahnsinnigen Geschwindigkeit hat noch kein bekanntes Wesen vor uns betreten, doch schon kurz nachdem sich dieses Schiff wie ein Köder in deren Tiefen auf die Lauer gelegt hat, haben unsere Sensoren bereits mindestens ein Objekt geortet, das sich relativ zu uns bewegt - nicht in einer gerade Linie, wie man es von leblosem Treibgut erwarten würde, sondern arbiträr, fast schon patrouillierend. Eine Überschneidung unserer beider Flugvektoren wird Berechnungen zufolge in wenigen Minuten eintreten, eine Bestätigung der Hypothese steht unmittelbar bevor.


    Doch auch unser zweites, kleineres Projekt soll nicht unerwähnt bleiben. Erzherzog Admiral Hailfire hat soeben mehrere Testsubjekte zur eigenhändigen Reparatur auf die Außenhülle der Bane beordert, die sich nun bis zum Ringsegment im Antriebssektor vortasten werden. Ob es dabei ausgerechnet den Leitenden Wissenschaftsoffizier hätte treffen müssen, ist sicherlich streitbar, sicherlich hätte zunächst eine kleine Gruppe an Crewmen ausgereicht, um die Effekte dieser adversen Umgebung auf den menschlichen Organismus - und andere, nicht-menschliche Organismen - zu testen. Doch steht außer Frage, dass er am Ende auf die eine oder auf die andere Weise Ergebnisse erzielen wird, unabhängig von seinem persönlichen Überleben. Lange Zeit galt ein Weltraumgang im Hyperraum als sicheres Todesurteil für die organische Besatzung, doch hat die Schutztechnologie des Reiches während der letzten Jahrzehnte kontinuierliche Fortschritte verzeichnet, sodass die Kombination aus starken Magnetfasern und strahlenresistenter Beschichtung in den Raumanzügen heute auch Notfallreparaturen möglich macht. Ob dies auch in der wahnsinnigen Geschwindigkeit möglich ist, wird sich in den nächsten beiden Stunden erweisen müssen.


    Um also den aktuellen Status des Projekts akkurat zusammenzufassen: es ist nur ein kleiner Schritt für unsere Ingenieure, aber ein großer Schritt für das Reich!



    Schiffsstatus

    Mittel

    • Hülle: 44%
    • Schilde: 100%
    • System: 60%


    Scans

    • ---




    Wir werden sehen.


    Cteno Macal


    Ensign



    -[o]- --- > End of Transmission<--- -[o]-